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Sun, 2009-12-20, 17:50

Was tut man bei Eis und Schnee nicht?

by Timm

Richtig – Auto fahren.

Sun, 2009-12-13, 20:33

Ein Baum

by Timm

Dekoration? Check!
Geschenke? Check!
Urlaub? Check!
Baum?

Weihnachtsbaum 2009

Check!

Weihnachten kann also kommen.

Sat, 2009-11-28, 00:38

Wolkige Verheißungen

by Timm

Das hier ist die längere Version eines Kommentars, den ich eigentlich zu Martins Artikel zum Thema schreiben wollte.

Seit Google mit ChromeOS ernst macht (oder es zumindest den Anschein hat) trifft man im Netz immer mal wieder auch auf negative Reaktionen. Aus den unterschiedlichsten Gründen scheint die ganze Idee nicht überall so gut anzukommen.
Dabei macht das alles auf den ersten Blick doch einen guten Eindruck. Für Netbooks ist das Thin-Client Konzept ja eigentlich wie gemacht. Und wenn man jetzt noch alles aus einer Hand bekommt, sauber aufeinander abgestimmt und dann auch noch Open Source? Was soll daran denn so schlimm sein?
Okay, Datenschutz. Keine Diskussion. Natürlich ist es fragwürdig, alle eigenen Daten einer anonymen Firma zur Verfügung zu stellen, die auch noch offen zugibt, alles automatisiert auszuwerten. Aber wenn mans mal aus Risikosicht betrachtet: Google befindet sich hier in einem echten Abhängigkeitsverhältnis. Die verdienen nur Geld, wenn “wir” (bzw. deren User) ihnen weiterhin ihre Daten zur Verfügung stellen – haben ergo ein ureigenes Interesse, dass mit den Daten kein Unsinn getrieben wird. Vor dem Hintergrund kann man natürlich trefflich eine ethische Diskussion führen – aber wenn ich einer Firma meine Daten anvertrauen würde, dann noch am ehesten der “Datenkrake”.
Das Monopolargument dagegen ist ein bisschen obstlastig. Gerne wird ja hier auf Microsoft verwiesen. Allerdings wird da gerne vergessen, dass beide Firmen völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle haben. Äpfel und Birnen also.

Ich sehe ChromeOS aus etwas anderen Gründen skeptisch: Die User werden in eine Abhängigkeit manövriert, die potentiell sehr gefährlich sein kann – für beide Seiten. Klar kann ich das GoogleOS nur zum surfen verwenden – Google zielt aber eindeutig auf etwas anderes. Wenn man schon das OS benutzt und nen Google-Account zum einloggen verwenden kann, liegt es ja nahe – zu nahe – auch die ganzen Google Tools zu benutzen, die mir ja dann auch einiges an Komfort bieten.
Und hier liegt der Hund begraben.
Bisher haben einige Leute nen gmail-Account, fast alle nutzen die Suche und Maps (aber da eher ohne Account) und die groups oder so was haben sicher auch nen gewissen Nutzerstamm. Wenn man jetzt anfängt, auf dem Umweg Browser/OS Leute zu den eigenen Diensten zu zerren verändert man das Verhältnis zu den Nutzern gravierend – von freiwilligen zu gezwungenen Anwendern. Und das kann böse nach hinten losgehen. Für den User ist erstmal alles praktisch und gut – das böse Erwachen kommt erst dann, wenn er seinen ganzen Kram vielleicht in einer anderen Applikation nutzen will und das nicht hinbekommt, weil die auf seinem OS nicht läuft oder er schlicht seine Daten aus Google nicht mehr raus bekommt.
Und für Google besteht immer die Gefahr, dass tatsächlich mal was schief geht. Bisher hatten die Jungs ja Glück – aber wenn wirklich mal ein größerer IT-Gau in den G-Servern stattfindet, reagieren “gezwungene” User völlig anders als freiwillige.

Bisher haben Google-Anwendungen immer durch Qualität gepunktet und User gefunden – oder eben nicht (siehe Docs). Und im besten Fall bleibt das auch so. Bei Computerprogrammen und vor allem im Internet ist Freiheit etwas sehr wichtiges. Das ganze funktioniert nur deshalb so gut, weil man frei Dienste und Applikationen kombinieren kann. das fördert Wettbewerb und Innovation. Offenes System halt. Und bei ChromeOS sehe ich die große Gefahr, dass das am Ende zwar oberflächlich noch “offen” und “frei” aussieht, de facto aber eine proprietäre Plattform ist.

Immer, wenn ein Hersteller damit anfängt, den Usern seinen Kram Huckepack mit den eigenen Killer-Apps aufs Auge zu drücken, spielt er ein gefährliches Spiel, an dessen Ende es immer nur einen echten Gewinner gibt.
Ich glaube Google ja, dass sie nicht böse sein wollen. Aber die Gefahr, dass sie es trotzdem sind, ist einfach zu groß.

Wed, 2009-11-18, 11:39

Fertig-PCs

by Timm

Eine der unausweichlichen Pflichten eines abgeschlossenen Informatikstudiums ist zweifelsohne, den kostenlosen PC-Support für die komplette Verwandtschaft sowie alle näher bekannten zu übernehmen, die das nicht selbst können.

Nun mach ich das nicht seit gestern, habe also schon einiges gesehen, aber in letzter Zeit hatte ich mit ein paar neueren PCs (teilweise sogar aus dem Fachhandel, sprich nicht von Aldi) zu tun und konnte echt nur mit dem Kopf schütteln. Okay, dass die meisten User zu einem gewissen Messietum, was installierte Programme angeht, leiden, ist ja nichts neues.
Dass Microsoft-Betriebssysteme Messietum unterstützen bzw. von sich aus schon dazu neigen, ist ja auch bekannt.
Dass ein Großteil der Programme einen völlig nutzlosen Daemon mitbringen, der sich ungefragt im System-Tray einnistet und fröhlich die RAM-MBs gleich im dutzend wegknuspert – geschenkt.
Mit der entsprechend Erfahrung weiß man ja dann schon, auf was man zu achten hat und wo man am besten nachschaut, wenns irgendwo hakt.

Was ich aber absolut nicht nachvollziehen kann, ist, dass dieses Rumgemülle auf Festplatte und Speicher heutzutage ja schon im Werk beginnt. Und das nimmt bisweilen abstruse Ausmaße an.
Wenn man schon ein vorinstalliertes Windows auf die Kisten klatschen muss, dann wäre ich als Hersteller doch zumindest bestrebt, diese Installation halbwegs ordentlich konfiguriert und _aufgeräumt_ an meine Kunden auszuliefern. Die haben immerhin ein paar hundert Euro dafür ausgegeben – da kann man ihnen zumindest ein System verkaufen, dass nicht von Anfang an schon total ausgebremst ist.

Ich kann ja noch verstehen, dass die Hersteller einen Antivirus oder ein Security-Paket vorinstallieren. Dass es dann meistens der Symantec-Müll ist, den man nicht wieder los wird ist noch mal ne andere Sache.
Aber wenns dann an die Berge an Anwendungssoftware geht – da fehlt mir echt jedes Verständnis. Teilweise findet man dann ja sogar Sachen doppelt – ein DVD-Abspielprogramm und eine DVD-Authoring-Software mit Abspielfunktion. MS-Works und StarOffice. Nero und WinOnCD. Systemtools mit Funktionen, die 100% redundant zu den Windows-Bordmitteln sind. Von 2-3 Browser-Toolbars ganz zu schweigen.
Alles natürlich im Agent-Modus und beim ersten Start direkt im Tray, so dass das erste mal booten schon 5 Minuten dauert. Und einem die 1000 Programme direkt annerven: “Ich bin hier! Stell mich ein! Warum bin ich nicht Standard-Programm für XY?”

Die meisten Anwender haben sich mittlerweile durchaus Ihre Lieblingsprogramme zusammengesucht und können die selbst installieren. Aber so sitzt man erst mal 6 Stunden vor der Kiste – Mediaplayer runter (2x), VLC drauf. Norton runter, Kaspersky drauf. Works und StarOffice runter und MS-Office drauf. Und und und. Und wenn man damit fertig ist, kann man direkt nen Registry Cleaner runterladen und erst mal aufräumen.

Der absolute Oberknüller ist aber: Wenn man sich doch entscheidet, einen Teil der beiliegenden Software zu benutzen, ist die oft genug sogar nur eine Testversion. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich kauf mir einen PC für 600€ und nach ein paar Tagen fängt die Software da drauf an, noch zusätzlich Kohle zu verlangen. Ich muss dann also im dümmsten Fall erstmal die evtl. nur eingeschränkt nutzbare Testversion einer Anwendung deinstallieren, um dann meine evtl. vorhandene Vollversion DERSELBEN Anwendung installieren zu können.
Spätestens hier würde ich mir als Kunde ziemlich Verarscht vorkommen.

Liebe PC-Anbieter, ich habe nur ein paar kleine Bitten an euch.

  • Wenn Ihr schon Windows auf den Büchsen vorinstallieren müsst, lasst es doch bitte bei einer Basisinstallation
  • Packt die Zuatzsoftware einfach auf CD dazu oder von mir aus auch als Installer auf die Festplatte. Wer sie dann nutzen will, kann Sie ja dann einfach installieren
  • Liefert eure PCs nicht mit Testversionen irgendwelcher Tools aus. Die Dinger sind für das was drin steckt schon gut bezahlt, da müsst ihr euch nicht noch von irgendwelchen Software-Firmen auf dem Rücken eurer Kunden subventionieren lassen
  • Wenn ihr schon einen Virenscanner vorinstalliert, sorgt zumindest dafür, dass die Signaturen halbwegs aktuell sind. Ein Virenscanner mit Signaturen von vor 12 Monaten nutzt mir nix
  • Und wenn ihr schon dabei seid: Liefert doch auch das Windows auf nem halbwegs aktuellen Patchlevel aus

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, fast immer das Vorinstallierte Windows komplett platt zu machen und eines frisches aufzusetzen. Das empfehle ich auch bei Nachfragen inzwischen grundsätzlich (bzw. als zweite Option nach “Linux benutzen” ;)).
Nix da von wegen “Auspacken, einschalten, loslegen”. Das kriegt – so schwer es mir fällt das zu sagen – wirklich nur Apple halbwegs hin.

Sat, 2009-11-07, 21:30

Update Kubuntu 9.10: Ein kurzer Erfahrungsbericht

by Timm

Im Gegensatz zu anderen Leuten bin ich Kubuntu treu geblieben und habe über die letzten Tage brav den Koala auf meine Rechner gepackt. Und weil ich kein Weichei und überdies ziemlich faul bin, hab ich natürlich nicht frisch installiert, sondern mich direkt am Update versucht.

Und was soll ich sagen – ich war echt positiv überrascht. Mal abgesehen von ein paar kleineren (durchaus Herzstillstand-verursachenden, nachher mehr dazu) Problemen hat das alles wirklich gut geklappt. Ich hab einige Updateversuche und anschließenden Reparaturorgien der letzten Jahre noch in schmerzlicher Erinnerung. Aber beim aktuellen gibts da eigentlich recht wenig zu mäkeln. Wollen wir mal hoffen, dass es so bleibt ;-)

Auf dem Laptop
Die Installation auf meinem Schleppi ist an sich recht übersichtlich gehalten und hat schon unter Jaunty ohne nennenswerte Eingriffe meinerseits recht problemlos funktioniert. Hinzu kommt, dass die Kiste noch recht neu ist und noch recht wenig Ballast mit sich rumschleppt. Entsprechend problemlos war das Update: 2x OK klicken, 40 Minuten warten, fertig.
Das wars.
Wirklich.
Selbst die Sache mit den Lokalisierungen haben die Jungs anscheinend hinbekommen – nach dem Update meldet sich ein kleines Tool und fragt, ob man die nötigen deutschen Language Files nachinstallieren will. Jaja, ich weiß, hätten sie beim Distri-Backen gleich von Anfang an die vollständigen, richtigen Übersetzungen genommen usw. usf. wäre das nicht nötig gewesen, aber davon mal abgesehen eine echt gute Sache.

Ich musste tatsächlich nichts weiter machen, als den WPA-Key fürs heimische WLAN noch mal raussuchen und neu eingeben. Wooo!

Auf dem Desktop
Nachdem mich das Update auf dem Schleppi ja total enttäuscht, um nicht zu sagen gelangweilt hat, hatte ich zumindest beim Desktop-PC auf ein paar Informatikergeeignete Stolperfallen gehofft. Und was soll ich sagen – ich bin zunindest nicht ganz enttäuscht worden.
Immerhin ist die Kiste mit Software-RAID, manueller Netzwerk-Konfig, einigen Servern und Diensten sowie Highend-AMD-Grafikkarte ein bisschen komplizierter konfiguriert. Und außerdem “lebt” die Kubuntu-Installation hier seit 7.10 und hat schon 2 Hardware-Upgrades überstanden, ohne je komplett sauber neu aufgesetzt zu werden. Versucht so was mal mit dem Microsoft-OS!
Aber ich hatte auch aufgrund einiger installierter Pakete (z.B. Amarok 1.4) ein bisschen Bammel.
Dennoch lief hier auch erstmal alles glatt. Installation lief locker durch, aber nach dem Reboot der erste Schock: Das Software-RAID war weg. Weg.

Ich benutze für das Sofware-RAID mdadm bzw. den MD-Treiber des Linux Kernels. War bisher immer völlig Problemlos – nur jetzt ließ sich das RAID beim booten nicht starten und auch händisch nicht mehr zum Leben erwecken.
Seltsam war, dass die logischen Partitionen mit dem RAID-Containern in /dev gar nicht erst auftauchen wollten. Noch seltsamer war, dass es mit einem der älteren Kernel (Statt 2.6.31) problemlos funktionierte.
Naja, das Problem also erstmal hinten angestellt, den 2.6.27er Kernel benutzt und mal weiter geschaut.

Da mir sowas natürlich keine Ruhe lässt, hab ich dann noch mal geschaut und festgestellt, dass komischerweise der “DM-Raid”-Kerneltreiber für Pseudo-RAIDs (wie z.B. in Mainboard-Chipsätzen) aktiv ist und auch ein Array gemappt bzw. dieses versucht hatte. Da man ja glücklicherweise selten mit seinen Problemen alleine ist, konnte ich das Problem doch noch lösen. Und das am selben Abend ;-)

Ansonsten kam hier auch die Lokalisierungsmeldung und das Tool hat es tatsächlich geschafft, meine hier seit Hardy verwurschtelte KDE-Lokalisierung wieder in die Reihe zu bekommen.
Desweiteren habe ich gelernt, dass man bei Konfig-Dateien, die man selbst _nicht_ angepasst hat, die Nachfrage beim Update immer mit “durch neue Version ersetzen” beantworten sollte.
So ganz ohne MySQL machts dann doch keinen Spaß.

Alles in allem haben mich die Updates jeweils nicht mal einen Abend gekostet, das finde ich schon mal extrem positiv. Die neue Version an sich finde ich auch gut. Upstart macht einen guten Eindruck, und mit kann man 4.3 der neuen KDE so langsam mal das Prädikat “fertig” geben. Hier hat es einige sinnvolle Erweiterungen und Verbessurungen gegeben. Das leicht überarbeitete Notification-System (nicht das von Ubuntu, sondern das KDE-eigene) gefällt mir jetzt viel besser, der Network Manager übrigens auch. Akonadi scheint jetzt etwas besser integriert zu sein, wobei ich da noch ein bisschen meine Nase reinstecken muss, ich hab da so ein, zwei coole Anwendungsideen im Hinterkopf.

Als nächstes steht Windows 7 an. In der VM läufts schon mal – ich bin aber mal gespannt, wie lange ich da brauche, bis ich eine funktionierende, brauchbar eingestellte Installation habe. Update von XP scheidet ja (leider?) aus, von daher wird es keinen direkten Vergleich geben ;-)

Tue, 2009-10-20, 20:22

Eine Sauerei

by Timm

Man stelle sich das mal vor: Da hat sich doch die Regierug für sich und ihre Beamten nen anderen “Schweinegrippe”-Impfstoff bestellt als für den Rest der Bevölkerung. Schlimm, das.

Wie kann sowas nur passieren? Zwei-Klassen-Medizin! Die gesamte deutsche Bevölkerung als Versuchskaninchen! Packt schnell die Tinfoil-hats aus! Die Regierung ist hinter uns her! Und die Pharmafirmen sowieso!

Okay, ich kann verstehen, dass so eine Story der feuchte Traum eines jeden “investigativen” Journalisten ist. Es kommt (endlich mal wieder) die Schweinegrippe drin vor, man kann mal wieder schön gegen die da oben wettern und die meisten Leute kennen sich mit diesem Impfgedöns sowieso nicht aus, also brauchen wir auch nicht zu dolle recherchieren.

Aber von vorne an:

1. Die Schweinegrippe wird von der WHO als pandemische Krankheit eingestuft.
2. In allen halbwegs entwickelten Ländern (u.a. auch Deutschland) laufen die Krisenpläne für einen solchen Fall an. U.a. wird zunächst für “kritisches Personal” – in dem Fall Regierungsmitglieder, hohe Bundesbeamte, Militär, Polizei, medizinisches Personal usw. Impfstoff beschafft
3. “Die Regierung” bzw. irgendein Bundesamt bestellt bei Firma X eine entsprechende Menge Impfstoff (das ist dann der “gute”)
4. Ob es eine Impfung für die ganze Bevölkerung gibt und in welchem Umfang ist erstmal noch offen – genauso wie die Finanzierung
5. Dank der vorbildlichen und ruhigen Berichterstattung der Medien (“Oh gott, wir werden alle sterben!”) wird beschlossen, doch genug Impfstoff für das gros der Bevölkerung zu ordern
6. Der Impfstoff bei Firma X ist ausverkauft
7. Es wird anderer Impfstoff bei Firma Y gekauft (das wäre dann der “schlechte” mit diesen schlimmen Wirkbeschleunigern drin)

Bis dahin eigentlich ganz normale Beschaffungspraxis. Beide Impfstoffe werden getestet und zugelassen. Eigentlich kein Problem, sollte man meinen.
Okay, mittlerweile sind wir ein bisschen schlauer. Die Schweinegrippe hat sich nicht als neue Pest herausgestellt, entsprechend hätten wir die große Menge Impfstoff auch nicht unbedingt kaufen brauchen. Aber egal, freut sich halt der Hersteller.
Außerdem sind wohl beide Impfstoffe nicht ausreichend an schwangeren und kleinen Kindern getestet bzw. bei diesen Gruppen besteht ein Restrisiko.

Wie wäre jetzt das angemessene Verhalten in so einem Fall (die Impfung ist an sich sicher aber nicht unbedingt notwendig – in einigen Fällen gibt es ein kleines Restrisiko)?
Also ich kenn das aus meiner Jugend (TM) so, dass man dann sagt: Informier dich bei deinem Hausarzt und entscheide dann für dich, mit welchem Risiko (Nebenwirkung oder Grippeinfektion) du besser leben kannst. Kam mir immer ganz vernünftig vor. Hätte ja auch so in der Zeitung stehen können.

Aber nein – unsere hohen Herren haben für sich ja die Premium-Spritzen gehortet. Und da kann man ja mal schnell bisschen draufhauen. Das man damit die Menschen verunsichert, verwirrt und die Impfpraxis als solche nachhaltig in der öffentlichen Meinung schädigt (ich warte auf die ersten Bild-Interviews: “Also ich lass meinen Sohn nicht gegen Masern impfen. Hab gelesen, da wäre auch das Gift von der Regierung drin”).
Das hat nichts mit Journalismus und Verantwortungsgefühl zu tun.

Ich finde das ne Sauerei.

BTW: Ich bin zwar an sich ein Fan des Impfens an sich, werde mich aber nicht gegen die Grippe impfen lassen, genau so wenig wie in den letzten Jahren.

Sat, 2009-10-17, 19:42

Bürger und Rechte

by Timm

“Sieg bei Bürgerrechten” sagt der Spiegel. “Kinderpornoseiten löschen statt sperren” schreibt die Tagesschau.

Ja, tatsächlich, die FDP hat in den Koalitionsverhandlungen erreicht, dass das von der Leyensche Zensur-Gesetz vorerst nicht in kraft tritt. Der Bundestrojaner soll dem BKA allein vorbehalten bleiben, und auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung darf nur bei “wirklich schlimmen Sachen” zugegriffen werden. Klingt erstmal gut, oder?

Die Reaktionen sind – zurecht – eher vorsichtig bis hoffnungsvoll.

Einerseits muss ich mich der positiven Grundstimmung anschließen – die FDP hat schon mal mehr erreicht, als ich erwartet hätte. Allerdings ist es IMHO noch zu früh, von einem Paradigmenwechsel zu sprechen.
Immerhin sind die Netzsperren – trotz ihres Symbolcharakters – immer noch ein Nebenkriegsschauplatz. Die Idee mit den Stoppschildern ist zunächst mal nur als Walkampfgag enttarnt worden. Die echten Hauptgewinne unserer Überwachungsfanatiker (Vorratsdatenspeicherung und Onlinedurchsuchung) sind aber mitnichten Tot, sondern werden nur erstmal nicht ausgeweitet. In sich auch schon mal ein Achtungserfolg (im Vergleich zu dem, was wir aus den letzten Jahren kennen). Dennoch werden weiter verdachtsunabhängig Verbindungsdaten gespeichert und es dürfen weiterhin Computer ohne Wissen der Besitzer durchschnüffelt werden. Von einem echten Erfolg kann also keinesfalls gesprochen werden. Ich werde erst von einem Sieg für die Bürgerrechte sprechen, wenn beide Maßnahmen (und noch so ein paar andere) auf dem historischen Müllhaufen der Bundespolitik gelandet sind.

Nein, für mich sind die erreichten Einigungen erstmal nur ein minimaler Anfang. Die eigentliche Marschrichtung der nächsten Regierung wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Wenn es der FDP nämlich wirklich um einen Paradigmenwechsel in der Innenpolitik geht und nicht nur um kosmetische Korrekturen, werden die liberalen keinen CDU-Innenminister und schon gar nicht Wolfgang Schäuble akzeptieren dürfen.

Fri, 2009-10-16, 22:03

ksmserverrc

by Timm

Manchmal mache selbst ich noch überraschende Entdeckungen mit diesen Computer-Dingern. So brachte mich ein seit ein paar Tagen bestehendes Problem in meinem KDE dazu, mal ein bisschen in den (seit einigen Kubuntu- und KDE-Versionen mitgeschleiften) KDE-konfigfiles zu wühlen – und bei der Gelegenheit eine nicht zu verachtende Performancesteigerung…

Aber von Anfang an: seit ein paar Tagen ließen sich teilweise einfach keine Programme mehr starten. Welches Programm war eigentlich egal – sobald ein paar Fenster offen waren, gingen halt einfach keine neuen mehr auf.

In so einem Fall sind logs und Google ja Gold wert – also mal kurz nachgeschaut und rausgefunden, dass der X-Server eine Obergrenze für Clients (= laufende grafische Programme) hat, und diese einfach erreicht war. Irgendwie komisch, bei maximal 2-3 offenen Fenstern…
Ein bisschen googlen brachte mich dann drauf, mal einen Blick in oben genannte Datei (~/.kde/share/config/ksmserverrc) zu werfen. Da merkt sich KDE unter anderem, welche Fenster beim letzten mal beenden offen waren, um diese nach dem nächsten Start automatisch zu starten. Und anscheinend arbeitet dieses Feature nach dem Staubsauger-Prinzip. Die ~500 Leichen hier haben dann auch das Problem locker erklären können. Offensichtlich ist bei irgendeiner meiner KDE-Basteleien da mal kräftig was schief gegangen.

Also beherzt die Datei gelöscht, KDE neu gestartet und siehe da: Ich kann nicht mehr nur wieder nach Herzenslust Programme starten, die gesamte Performance ist auch um gefühlte 1000% besser geworden.

Fazit: Um gewisse regelmäßige Aufräumarbeiten kommt man auch unter Linux nicht herum.

Mon, 2009-10-12, 21:23

Ärzte…

by Timm

Was macht man, wenn sich zwei Ärzte nicht einig im Bezug auf eine Krankheit sind? Richtig, der Informatiker verfährt nach dem bewährten Fly-By-Wire-Konzept und fragt einen dritten.

Und jetzt sitzt er hier und ist trotzdem nicht schlauer geworden. Wer hätte auch erwarten können, dass der sich nicht einer der anderen Meinungen anschließt, sondern sich eine dritte ausdenkt?

Wed, 2009-10-07, 20:00

RAIDereien

by Timm

Ich habe ein Problem. Meine aktuelle Festplattenkonfiguration sieht so aus, dass ich 4 250GB-Platten habe, die in einem RAID 5 zusammengefasst sind. Macht Netto 750GB (plus ne externe Platte über 500Gig, aber die ist eh ein bisschen außen vor).

Momentan plane ich meine nächste Turnusmäßige Aufrüstaktion Anfang nächsten Jahres – einerseits schiele ich stark in Richtung dieser schicken SSDs als Bootmedium – natürlich nicht für die Daten. Hier treibt mich momentan um, dass es auf den 750GB so langsam aber sicher ein bisschen eng wird. Musik, Videos, Spiele, 3 Betriebssysteme, ein paar VMs etc. – es braucht mehr platz. Jetzt könnte ich natürlich einfach noch eine 250er-Platte in das RAID hängen – das scheitert leider erstmal physikalisch am Platz im Gehäuse und schränkt auch die Auswahl an Mainboards ein – dann brauche ich mehr als 4 SATA-Ports. An einem Controller – oder eine extra SATA-RAID-Karte.

Nun hätte ich bei den aktuellen Preisen für den Kram auch keine Schmerzen, einfach neue Platten zu kaufen. Allerdings möchte ich keinesfalls auf die Redundanz verzichten – ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber für echte Backups sind mir dass gros der Daten einfach nicht wichtig genug. Fürs einfach mit der Platte über den Jordan gehen wärs allerdings schon ein bisschen schade.

Im Endeffekt bin ich unschlüssig, welchen Weg ich gehen soll. Einfach zwei Dicke Platten nehmen und spiegeln lassen, oder eine “smarte” Lösung mit mehreren nicht ganz so großen Scheiben. Das RAID 5 hat halt den Charme, dass ich bei Bedarf einfach ne Platte nachlegen kann. Ich als Faulpelz möchte natürlich nicht bei nächster Gelegenheit wieder alle Daten rumkopieren, was ja auch fehleranfällig ist. Andererseits siehts mit der Performance beim schreiben eher mau aus (obwohl es mir bisher kaum negativ aufgefallen ist) und man braucht von Anfang an drei Platten.

Vielleicht habt ihr ja einen Tipp für mich oder eine tolle neue Technologie, die ich in dem Zusammenhang komplett verschlafen habe.

Wed, 2009-10-07, 19:38

Feuer!

by Timm

Heute hatten wir in der Firma ein halbtägiges Seminar “richtiger Umgang mit Feuerlöschern”
Die Unterweisung war sehr gut gemacht und sogar für “eingeweihte” wie mich noch ein bisschen lehrreich. Sollte sich euch mal die Gelegenheit bieten bei so was mitzumachen, nehmt euch unbedingt die Zeit – kann im Zweifel wirklich einiges an Ärger ersparen, wenn man die kleinen roten Dinger auch richtig bedienen kann.
In UK sind solche Unterweisungen am Arbeitsplatz übrigens Pflicht – es ist also nicht alles auf der Insel nur schlecht ;-)

Außerdem war ich letzte Woche auch noch 2 Tage an der Landesfeuerwehrschule in der Brandsimulationsanlage. Hier täuscht übrigens der Name – da drin werden Brände keineswegs nur simuliert. Ich bin übrigens vollständig gesund und ohne Verbrennungen am Freitag wieder nach Hause gekommen, obwohl ich anschließend schon ein bisschen Muskelkater hatte.
Was mir allerdings immer noch schleierhaft ist: Man trifft grundsätzlich bei jedem Lehrgang Leute aus dem Nachbarort. Von denen jeder mit dem Auto dahin gefahren ist. Allein. Nach Kassel. In unserem Fall über 200km. Da muss es doch ne technische Lösung geben…

Tue, 2009-09-29, 20:04

Gängige Praxis

by Timm

Die Vereinsmitglieder eines großen Hanauer Turnvereins, in dem einige lokale CDU-Granden (z.B. unser neuer MdB), bekommen Wahlwerbung, die augenscheinlich mit Adressen aus dem Verein versehen sind. Das ist – grob zusammengefasst – der Inhalt dieser FR-Meldung aus der letzten Woche.

Natürlich will keiner was davon gewusst haben – aber so Mitgliederverzeichnisse sind nunmal einiges wert und normalerweise im Verein einigen Menschen zugänglich. Ich spreche da aus Erfahrung – zumindest der komplette Vorstand sowie Mitglieder, die halt “oft da” und “engagiert” sind, haben da problemlos Zugriff. Von Telefonlisten etc. ganz zu schweigen. Fakt ist: Man kann es nicht nachvollziehen. Und genau aus diesem Grund gehe ich fest davon aus, dass sowas häufiger passiert.
Dass gerade Parteien es mit dem Datenschutz nicht so haben, ist ja bekannt.

Allerdings fühle ich mich an einen ganz ähnlichen Fall im persönlichen Umfeld vor einigen Jahren erinnert. Interessanterweise gings da auch um die CDU. Nur damals ohne Medienecho…

Aber immerhin sagt Herr Dr. Tauber:

Gängige Praxis der CDU sei das jedenfalls nicht.

Dann bin ich ja beruhigt.

Tue, 2009-09-22, 20:13

Jehova!

by Timm

Er hat Jehova gesagt!

Es geht natürlich um das berüchtigte “Junge Freiheit”-Interview von Andreas Popp. Gewisse Parallelen zur berühmten Steinigungsszene können da tatsächlich nicht geleugnet werden.

Nun bin ich ja weder Piratenpartei-Mitglied (höchstens Sympatisant oder so) noch Junge-Freiheit-Leser, hab zu dem Thema also eigentlich nichts zu sagen. Allein: wirklich schockiert war ich von den Reaktionen der “Netz-Community” nicht. Okay, mit der Jungen Freiheit muss man jetzt nicht unbedingt sprechen, wenn die nach nem Interview fragen. Aber wenn man es doch tut bedeutet das genau – was? Eine Nähe zum rechten Rand? Weil man einer Zeitung nen Interview gibt, die von rechtsextremen gelesen zu werden?
Also Leute, wirklich. Das ist schon ein bisschen weit hergeholt.
Aber zum Thema “ist die Piratenpartei rechts” ist schon mehr als genug geschrieben, getrollt und geflamed worden – was zu erwarten war. Ich beteilige mich an dieser Stelle mal nicht an der Diskussion, zumal die momentan ja sowieso hauptsächlich selbstreferentiell ist. Vielmehr ist mir mal wieder aufgefallen, wie die öffentliche Diskussion abgleitet, sobald es um “die Nazis” geht.

Wirklich erschreckend ist dabei immer wieder die ritualisierte Empörungswelle, die über den aktuellen “schuldigen” hinwegrollt. Und da erdreistet sich doch der Seipenbusch auch noch, den politischen Umgang mit dem braunen Rand zu kritisieren. Dieser alte Faschist! (Ironietags hab ich mal weggelassen)

Was mich bei solchen Diskussionen (hat man ja immer mal wieder) so extrem stört ist das fast schon hysterische kreischen der Kommentatoren. Ich hab teilweise den Eindruck, da wird sich wirklich nur aus Prinzip aufgeregt und das abgedroschene geblubber von der ständigen Gefahr durch Rechts runtergeleiert.
Wer die ganze Zeit nur das “mit denen darf man einfach nicht reden und man muss sich immer distanzieren weil mitdenendarfmanjanieniemalswaszutunhaben”-Geschwafel runterbetet und hauptsächlich drauf bedacht ist, sich möglichst weit von “den rechten” zu positionieren, überlässt dem braunen Lumpenpack einfach kampflos das Feld.

Je mehr man sich nur darüber definiert, möglichst weit von “den anderen” weg zu sein, desto weniger hat man “denen” entgegenzusetzen. Heutzutage brüllen die Rechtsextremem nicht mehr plump “Ausländer raus” und zünden Asylbewerberheime an, heute reden sie lieber in Anzug und Krawatte von “Rückführung” und sitzen im Landtag. Und warum? Weil die “wehrhafte Demokratie” jahrelang mit Empörung und Distanzierung beschäftigt war, statt sich mal ernsthaft mit dem Problem auseinander zu setzen. Ums mal mit Seipenbuschs Worten zu sagen: Ein paar feine Stoppschilder haben wir uns da aufgebaut.

“Mit solchen Leuten spricht man nicht”. Dumm nur, dass solche Leute aber trotzdem sprechen. Und je mehr wir uns bemühen, nichts mit “denen” zu tun zu haben, desto mehr Menschen werden ihnen zuhören, und nicht mehr uns.
Nicht jeder NPD-Wähler und JF-Leser ist ein überzeugter Nazi. Und selbst wenn: Auch diese sind Menschen – ihnen stehen die gleichen Rechte und Freiheiten zu wie allen anderen auch.
Um mal die Ärzte zu zitieren: Ja, die Sonne scheint auch für Nazis.

Und diese Leute sind nunmal heute schlau genug, ihre Ansichten so zu verpacken, dass es keine Volksverhetzung ist. Jetzt kann man sich natürlich immer weiter distanzieren und von jedem Themenfeld verabschieden, dass auf diese Weise vom braunen Rand besetzt wird. Und nebenbei auch von den Menschen, die mit Ihren aus political correctness ignorierten Sorgen meinen bei “denen” Gehör zu finden.

Xenophobes und authoritäres Gedankengut existiert nunmal und man kann es nicht durch bloßes ganz-doll-wollen abschaffen. Und statt was von drohender Unterwanderung zu schwafeln und bei jeder Gelegenheit vor der rechten Gefahr zu warnen, sollten wir mal was dagegen tun. Man überzeugt Menschen nicht, indem man gleich die Nazi-Keule schwingt.

Hoppla, hab ich da etwa auch “Jehova” gesagt.

Tue, 2009-09-15, 19:14

Kalendermanagement mit WebCalendar

by Timm

Ich suche ja jetzt schon seit längerer Zeit eine Möglichkeit, möglichst überall Einblick in meine Termine zu haben und die notfalls auch ändern zu können.

Das Problem? PDAs und Konsorten find ich bescheuert, mein Handy ist Termintechnisch nicht so der Brüller (und versteht sowieso nur Outlook) und google – ich wills halt schon gerne selber haben. Kann doch nicht so schwer sein. Ist es auch nicht.

Nachdem ich einige Zeit mit ics und WebDav rumgebastelt hab, bin ich jetzt doch auf das WebTool WebCalendar umgestiegen. Nach ein paar Tagen hat mein Leidensdruck wirklich erheblich abgenommen. Vorteil: Mit dem tool kann man sowohl die Termine über das Webinterface (das gar nicht mal schlecht ist) eingeben als auch das ganze als ics mit $Organizer-Applikation abbonieren, was erstaunlicherweise echt gut funktioniert.
Sogar das Firmen-Outlook abboniert anstandslos den Kalender – wenn auch nur als read-only.

Leider ist die Version in den Ubuntu-repos (9.04) schon ein bisschen angestaubt – so funktioniert da z.B. das Bearbeiten des Kalenders aus anderen Apps heraus gar nicht.
Aber die Installation der aktuellen Version von der Website läuft – da php – auch gewohnt Problemlos.

Einziger Wehmutstropfen (bis jetzt) – ein Datenbank-Backend ist zwingend Voraussetzung. Wer also auf der Suche nach ner guten Internet-Kalenderapplikation ist und sich nicht von google abhängig machen oder eine komplette Groupware-Monstrosität ans Bein binden will, sollte mal einen Blick drauf werden.

Sat, 2009-09-12, 16:41

Wise Guys in Hanau

by Timm

Donnerstag waren Schatz und ich mal wieder auf einem Konzert – und ich muss sagen, diesmal haben sich die Wise Guys tatsächlich gelohnt. Letztes Jahr waren wir ja bei deren Auftritt im “Darmstadtium” in Darmstadt und das war ja… irgendwie… nich so gut.

Schon erstaunlich, was die Richtige Location da ausmachen kann. Das Amphitheater in Hanau (einige von euch kennens ja) ist halt echt Spitze für so Veranstaltungen. Keine Stühle, gute Akustik und zumindest so halbwegs draußen.
Ne, war echt gut. Leider gabs hauptsächlich neue Lieder (von dem noch zu erscheinenden Album…), so dass es mit dem Mitsingen nicht so einfach war. Aber egal, war auf jeden Fall echt gut.

Und nächste Woche gehts gleich wieder da hin. Dann Schandmaul – in größerer Runde.

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