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	<title>Yeah, right... &#187; IT</title>
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		<title>Blacklisted</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 22:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin kein Freund von Blacklists oder sonstigen Filtern, egal zu welchem Zweck man sie benutzt. Blacklists, zumal irgendwo, irgendwie automatisch generierte oder &#8220;beim Anbieter eingekaufte&#8221; gaukeln den Benutzern eine Sicherheit vor, die nicht vorhanden ist. Die Argumente gegen Blacklists sind ja eigentlich bekannt: Filterlisten sind wie die Nachrichten von gestern. Das Ganze aktuell zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Freund von Blacklists oder sonstigen Filtern, egal zu welchem Zweck man sie benutzt. Blacklists, zumal irgendwo, irgendwie automatisch generierte oder &#8220;beim Anbieter eingekaufte&#8221; gaukeln den Benutzern eine Sicherheit vor, die nicht vorhanden ist. </p>
<p>Die Argumente gegen Blacklists sind ja eigentlich bekannt: Filterlisten sind wie die Nachrichten von gestern. Das Ganze aktuell zu halten ist ein schönes Beispiel für Sisyphusarbeit. Somit sind sie nicht nur leicht zu umgehen, sondern laufen immer Gefahr etwas zu sperren, das gestern vielleicht böse war, heute aber schon wieder gut ist.</p>
<p>Je nachdem, wie hart die Regeln eingestellt sind, stellt sich teilweise eher der Gegenteilige Effekt ein: Die Spamflut schwappt weiter ungehindert in mein Postfach, aber die Mails von meinen Bekannten frisst der Filter. Oder auch sehr schön: Porno, Kino.to, Youtube und das Fratzenbuch sind aus dem Firmennetz ohne Probleme erreichbar, aber der Wikipedia-Artikel zu TCP/IP ist gesperrt.<br />
Das erzeugt nicht unbedingt Zufriedenheit bei den Anwendern.</p>
<p>Noch schlimmer wird es dann, wenn dem User gar keine Wahl gelassen und direkt geblockt wird. Das verwirrt nicht nur, sondern ist in den meisten Fällen auch noch schwer korrigiert zu bekommen. Sehr schön bei Freemailern zu beobachten, wenn Web.de, GMX oder Yahoo mal wieder auf irgendeiner Filterliste gelandet sind (gerade heute in meinem Support-Umfeld wieder passiert).<br />
That&#8217;s what I call collateral damage!</p>
<p>Stellt sich nur die Frage: Warum wird der Kram immer noch mit größter Leidenschaft eingesetzt, wo es doch so viel bessere Alternativen gibt?</p>
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		<title>Das Haus, das verrückte&#160;macht</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 19:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr das auch? Manchmal kommt man sich echt vor, als wäre das ganze Leben nur der vergebliche Versuch, den Passierschein A38 zu bekommen&#8230; Für alle, die damit nichts anzufangen wissen, hier die Erläuterung: Seit geschlagenen drei Arbeitstagen versuche ich nun, eine Support-Webseite für meinen Firmenrechner freigeschaltet zu bekommen. Das Problem? Der Proxy kommt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr das auch? Manchmal kommt man sich echt vor, als wäre das ganze Leben nur der vergebliche Versuch, den Passierschein A38 zu bekommen&#8230; Für alle, die damit nichts anzufangen wissen, hier die Erläuterung:</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/3L8aFkOXjb8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Seit geschlagenen drei Arbeitstagen versuche ich nun, eine Support-Webseite für meinen Firmenrechner freigeschaltet zu bekommen. Das Problem? Der Proxy kommt mit dem SSL-Zertifikat nicht klar. Die Lösung? Bekannt.<br />
Was muss man wohl tun, um die Lösung umgesetzt zu bekommen?</p>
<p>Tja, wenn ich das nur wüsste&#8230;</p>
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		<title>ICQ und die Zukunft des Instant&#160;Messaging</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[ICQ]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Jabber]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ICQ mal wieder an den Protokolleinstellungen gedreht hat und anscheinend langsam aber sicher versucht, Multi-Messanger als Clients loszuwerden, bin ich zunächst mal auf den Jabber-Transport umgestiegen. Allerdings stelle ich mir momentan die Frage, wie es im Instant-Messaging-Bereich eigentlich weitergehen soll. Eigentlich ist die Ganze IM-Geschichte ja ein Kind der Jahrtausenwende &#8211; ich als stolzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ICQ <a href="http://campino2k.de/2010/11/17/aus-gegebenem-anlass/#more-1009">mal wieder</a> an den Protokolleinstellungen gedreht hat und anscheinend langsam aber sicher versucht, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/10/unruhe-auf-dem-chatmarkt-nimbuzz-schliesst-icq-aus-beide-verlieren/">Multi-Messanger</a> als Clients loszuwerden, bin ich zunächst mal auf den Jabber-Transport umgestiegen.<br />
Allerdings stelle ich mir momentan die Frage, wie es im Instant-Messaging-Bereich eigentlich weitergehen soll. </p>
<p>Eigentlich ist die Ganze IM-Geschichte ja ein Kind der Jahrtausenwende &#8211; ich als stolzer Inhaber einer 8-stelligen ICQ-Nummer kann mich noch gut daran erinnern &#8211; ICQ, AIM, MSN &#038; Co., das gehört irgendwie zum &#8220;developing web&#8221; wie Altavista, Geocities, Message Boards, Minutentarif und Napster. Und irgendwie will dieses Konzept, zumindest in meiner Gedankenwelt, nicht so richtig in die Welt von Social Networking, Apps und mobile Computing passen. In einer Welt, in der meine Freunde und Bekannte sowieso die meiste Zeit zumindest erreichbar sind, ist der Mehrwert eines IM-Clients ja eher gering, wenngleich er natürlich weiter als Chat-Ersatz und Status-Update-Tool sinnvoll ist.<br />
Nur stelle ich mir persönlich die Frage, wie es damit nun im Sinne eines Geschäftsmodells weitergehen soll &#8211; insbesondere den proprietären Netzwerken gestehe ich keine allzu lange Lebenserwartung mehr zu. Zumal ich in dem Bereich auch keine echte Weiterentwicklung sehe &#8211; bestenfalls wird uns Instant Messaging der alten Schule einfach aus Gewohnheit und als praktisches Tool erhalten bleiben &#8211; siehe SMTP.<br />
Nur: Eine Zukunftstechnologie ist es mit Sicherheit nicht. </p>
<p>Echtes Potential für den Lösungsansatz &#8220;Instant Messaging&#8221; als solches sehe ich eher in anderen Bereichen, nämlich eingebettet in umfassendere Lösungen &#8211; sei es als mobile Chat-Plattform, als stabiles Übertragungsmedium in sozialen Netzwerken oder vollständig integriert in einen &#8220;Power-User-Desktop&#8221;. Allerdings haben hier offene Protokolle à la XMPP/Jabber eindeutig die Nase vorn. Klar: es ist viel Einfacher, die Technologie in vorhandene oder sich entwickelnde Lösungen einzubetten &#8211; selbst wenn einem der Anbieter nicht noch Steine in den Weg legt so wie ICQ. Außerdem werden sich die zum Teil noch abgeschotteten Netzwerke in Zukunft öffnen müssen; ich will auch mit meinen Freunden bei Facebook kommunizieren können, ohne mich direkt dort anzumelden. Und zu guter Letzt werden die unterschiedlichsten Endgeräte mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen zu versorgen sein. Das kann eine Software-Firma allein gar nicht vollständig abdecken.<br />
Im Endeffekt ist es mir als Anwender doch wurscht, mit welchem Protokoll und welchem Programm ich kommuniziere. Ich will es nur auf meinem Endgerät tun können und zwar so, wie ich will &#8211; und nicht so, wie es eine komische Firma mir vorschreibt.</p>
<p>Meiner Meinung nach haben die ganzen proprietären Anbieter wie z.B. ICQ in Zukunft eigentlich nur zwei Möglichkeiten:<br />
1) Sich extrem spezialisieren und durch technologischen Vorsprung in einem ganz bestimmten Bereich punkten &#8211; siehe Skype.<br />
2) Sich selbst und damit den kompletten Datenbestand an Facebook oder Google verkaufen, was im Endeffekt auf einen Umstieg auf XMPP und die oben beschriebene Integration hinausläuft.</p>
<p>Wenn ich so genauer drüber nachdenke: Interessanterweise ist ICQ das einzige noch &#8220;überlebende&#8221; Tool dieser Art, welches nicht von einer &#8220;großen&#8221; Firma mitgeschleift wird &#8211; evtl. kommt hier das Ende schneller als erwartet.<br />
Obwohl &#8211; ein bisschen traurig wäre es schon. Vor allem, wenn man sich >13 Jahre lang an einer 8-stelligen Nummer festgeklammert hat.</p>
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		<title>Storage</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 19:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[September 1956: IBM stellt das erste magnetische Festplattenlaufwerk mit der Bezeichnung „IBM 350“ vor (5 MB, 24 Zoll, 600 ms Zugriffszeit, 1.200 min−1, 500 kg, 10 kW). Die Schreib-/Leseköpfe wurden elektronisch-pneumatisch gesteuert, weshalb die schrankgroße Einheit auch einen Druckluft-Kompressor enthielt. Das Laufwerk wurde nicht verkauft, sondern für ca. 10.000 DM pro Monat an Unternehmen vermietet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>September 1956:<br />
IBM stellt das erste magnetische Festplattenlaufwerk mit der Bezeichnung „IBM 350“ vor (5 MB, 24 Zoll, 600 ms Zugriffszeit, 1.200 min−1, 500 kg, 10 kW). Die Schreib-/Leseköpfe wurden elektronisch-pneumatisch gesteuert, weshalb die schrankgroße Einheit auch einen Druckluft-Kompressor enthielt. Das Laufwerk wurde nicht verkauft, sondern für ca. 10.000 DM pro Monat an Unternehmen vermietet. </p>
<p>Juli 2010:<br />
Die großen Hersteller bereiten den Start der ersten 3-TB-Festplatten vor.</p>
<p>Tja. Alles wird größer, besser und toller. Insbesondere der Festplattenplatz. Was ja die nicht unbedeutende Frage aufwirft, wie man das Ganze eigentlich organisieren will, zumal auch das Wachstum der Sachen, die auf den Datenträgern landen sollen, ja weiterhin ungebrochen ist. Besonders dumm, wenn man auf die idealerweise zentral abgelegten Daten von allen Geräten im Haushalt (ja, es läppert sich mit der Zeit&#8230;) zugreifen will.</p>
<p>Die Folgerichtige Lösung ist ein NAS &#8211; Ein ReadyNAS NV+ von Netgear um genau zu sein. Praktisch daran: gibts ohne Platten zu kaufen und bietet Platz für bis zu vier SATA-Laufwerke. Ich kann also meine 4 Platten weiterverwenden. </p>
<p>Insgesamt bin ich mit dem Gerät auch sehr zufrieden. Installation ist Problemlos, an Möglichkeiten der Anbindung wird einem so ziemlich alles mögliche geboten (FTP, NFS, SMB/CIFS, UPnP für den Mediaplayer) und dank Linux-Unterbau sind so nette Sachen wie automatisch &#8220;wachsende&#8221; RAID-Installationen möglich, d.h. ich könnte später peu a peu meine 250er Platten durch größere &#8220;on the fly&#8221; ersetzen. Einzig der etwas laute Lüfter stört (noch) &#8211; den werde ich wahrscheinlich durch ein leiseres Modell ersetzen.</p>
<p>Das eigentliche Problem ist nur, den ganzen Datenwust auch wieder von A nach B zu bekommen. Das ganze Zeug will ja auch irgendwo &#8220;zwischengelagert&#8221; werden. Wobei mir schmerzlich bewusst geworden ist, dass zwar die Kapazitäten ungebremst wachsen, die Übertragungsraten aber irgendwie nicht mithalten können. Insbesondere, wenn Netzwerkverbindungen beteiligt sind&#8230;</p>
<p>Aber immerhin stimmt das Ergebnis. Meine Partitionen sind aufgeräumt, bei der Gelegenheit hab ich gleich noch Windows 7 installiert und ich muss nicht immer meinen großen PC (wer ihn kennt: der ist wirklich &#8220;groß&#8221;) hochfahren, wenn ich im Wohnzimmer oder Bad Musik hören will.</p>
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		<title>WiFiView</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 14:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Streetview]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Schaar hat recht. Googles flächendeckende WLAN-Erfassung &#8220;weil wir je eh rumfahren&#8221; mag vielleicht nicht ausdrücklich illegal sein. Dennoch zeigt das Verhalten von Google &#8211; und darüber hinaus auch derjenigen, die das Ganze verteidigen schon eine bedenkliche Geisteshaltung. Google: Wenn ihr schon in der Gegend rumfahrt und dabei den Standort aller WLAN-Netze aufzeichnet, meint ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?t=1206&#038;goto=newpost">Peter Schaar</a> hat recht. Googles flächendeckende WLAN-Erfassung &#8220;weil wir je eh rumfahren&#8221; mag vielleicht nicht ausdrücklich illegal sein. Dennoch zeigt das Verhalten von Google &#8211; und darüber hinaus auch derjenigen, die das Ganze <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,690600,00.html">verteidigen</a> schon eine bedenkliche Geisteshaltung.</p>
<p>Google: Wenn ihr schon in der Gegend rumfahrt und dabei den Standort <em>aller</em> WLAN-Netze aufzeichnet, meint ihr nicht, dass man das vielleicht vorher hätte ankündigen können? Vielleicht mit einer kurzen Erklärung, wieso und weshalb? In solchen Fällen ist Geheimhaltung der grundsätzlich falsche Ansatz. Was habt ihr euch gedacht? Dass es keiner merkt und falls doch, dass es keinen interessiert?<br />
Und jetzt wo es doch rauskommt, einfach zu sagen, dass das &#8220;die anderen&#8221; das auch schon machen und überhaupt das ja gar nicht verboten ist, schafft auch nicht unbedingt Vertrauen.</p>
<p>Grundsätzlich habe ich ja nichts dagegen, die Signale &#8220;meiner&#8221; Funknetze anderen zur &#8220;Selbst-Ortung&#8221; zur Verfügung zu stellen. Solange ich weiß, dass ich es tue und ich mir vor allem sicher sein kann, dass die Informationen wirklich nur dazu genutzt werden.</p>
<p>Momentan weiß ich diese Informationen bei Google nicht in guten Händen. Warum nur?</p>
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		<title>Apple&#160;Shop</title>
		<link>http://blog.thofmann.info/2010/03/23/apple-shop/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 10:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin zwar schon öfters mal an Apple-Läden (bzw. Resellern) vorbei gekommen, aber am Wochenende hatte ich das erste mal ein bisschen Zeit, um mir das Geschäft mal näher anzuschauen &#8211; normalerweise begegne ich Apple bzw. Apple-Produkten ja mit einer gesunden Ignoranz, aber die Läden sind &#8211; faszinierend. Für Leute, dies nicht kennen: Man muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zwar schon öfters mal an Apple-Läden (bzw. Resellern) vorbei gekommen, aber am Wochenende hatte ich das erste mal ein bisschen Zeit, um mir das Geschäft mal näher anzuschauen &#8211; normalerweise begegne ich Apple bzw. Apple-Produkten ja mit einer gesunden Ignoranz, aber die Läden sind &#8211; faszinierend.</p>
<p>Für Leute, dies nicht kennen: Man muss sich das ungefähr so vorstellen, dass da zwei große Ikea-Tische (so sehen sie zumindest aus &#8211; Ich tippe auf &#8220;Lack &#8211; weiß&#8221;) in einem großen Raum stehen, auf denen gefühlte 5 Apple-Produkte als Anschauungsobjekte verteilt sind. Also ein iMac, ein MacBook, ein iPhone usw. jeweils in Minimalausstattung. Und das wars an Ladenausstattung eigentlich schon. Weder konnte ich eine Kasse entdecken, noch original verpackte Produkte, von Zubehör ganz zu sprechen. Dafür gibt es aber zu praktisch zu jedem &#8220;Exponat&#8221; einen Mitarbeiter in Jeans und Poloshirt sowie jede Menge Kunden (Typ Media Markt), die Haufenweise anstehen, um mal auf einem iPhone rumdrücken zu können oder um sich von einem solchen Poloträger MacOS erklären zu lassen.</p>
<p>Nach dem Erlebnis stellte sich mir eine große Frage: Kann man in diesen Läden etwas kaufen? Der Eindruck drängte sich mir nicht unbedingt auf und ich habe in der ganzen Zeit auch nicht einen Kunden den Laden mit irgendeinem Apple-Produkt verlassen sehen.<br />
Aber wahrscheinlich habe ich auch einfach eine falsche Vorstellung &#8211; und es handelt sich gar nicht um ein Geschäft, sondern um eine Galerie. Oder einen Tempel?</p>
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		<title>Ladegeräte</title>
		<link>http://blog.thofmann.info/2010/02/27/ladegerate/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>
		<category><![CDATA[Netzteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag will jetzt die EU bitten, Notebooknetzteile bzw. deren Anschlüsse zu vereinheitlichen. Hmmm, hätte man das nicht auch in einem Zuge mit der Handy-Richtlinie machen können? Wäre ja irgendwie nahe liegend gewesen. Grundsätzlich aber schon mal eine gute Idee, wobei ich in letzter Zeit die Beobachtung gemacht habe, dass die allermeisten Notebooks das heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag will jetzt die EU bitten, Notebooknetzteile bzw. deren Anschlüsse zu <a href="http://www.golem.de/1002/73375-rss.html">vereinheitlichen</a>.</p>
<p>Hmmm, hätte man das nicht auch in einem Zuge mit der <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ladegeraete100.html">Handy-Richtlinie</a> machen können? Wäre ja irgendwie nahe liegend gewesen. Grundsätzlich aber schon mal eine gute Idee, wobei ich in letzter Zeit die Beobachtung gemacht habe, dass die allermeisten Notebooks das heute schon &#8211; auch Hersteller übergreifend &#8211; können.<br />
Zumindest ließ sich alles, was in letzter Zeit an tragbarem Computer auf meinem Schreibtisch stand mit dem gleichen 12V-Netzteil laden und betreiben. Und was ich sonst so gesehen habe hatte zumindest äußerlich den gleichen Anschluss. Okay, von einer Ausnahme (Apple) mal abgesehen&#8230;</p>
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		<title>Usability</title>
		<link>http://blog.thofmann.info/2010/02/15/usability/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 19:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat eigentlich jemals behauptet, Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz eines Systems hätten etwas mit Echtzeit-Schatten und flüssigen Animationen zu tun? Wenn ich die Diskussionen der letzten Wochen mal Revue passieren lasse, scheinen schicke Farbverläufe und vielfarbige Buttons tatsächlich so Sachen wie durchgängiges Design, klare Benutzerführung und Standardkonformität als Designziel verdrängt zu haben. Cool, das machts einfacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat eigentlich jemals behauptet, Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz eines Systems hätten etwas mit Echtzeit-Schatten und flüssigen Animationen zu tun? Wenn ich die Diskussionen der letzten Wochen mal Revue passieren lasse, scheinen schicke Farbverläufe und vielfarbige Buttons tatsächlich so Sachen wie durchgängiges Design, klare Benutzerführung und Standardkonformität als Designziel verdrängt zu haben.</p>
<p>Cool, das machts einfacher für den Entwickler. Für Eye-Candy gibts fertige Bibliotheken. Bei dem anderen Kram musste man sich immer so viel Gedanken machen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freie Software und Kommunikation &#8211; Heute:&#160;MySQL</title>
		<link>http://blog.thofmann.info/2010/01/25/freie-software-und-kommunikation-heute-mysql/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 22:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[MySQL]]></category>
		<category><![CDATA[Oracle]]></category>
		<category><![CDATA[Sun]]></category>

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		<description><![CDATA[Oracle wird Sun übernehmen &#8211; so viel steht mittlerweile fest. Das ganze wird die Branche ein bisschen durcheinander schütteln, aber in den letzten Wochen war die Diskussion trotzdem von nur einem Thema beherrscht: MySQL Desaster! Es ist schon schwer genug, dem FUD der anderen kommerziellen Hersteller etwas entgegenzusetzen (insbesondere in Unternehmen mit &#8230; konservativen Einstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oracle wird Sun <a href="http://www.golem.de/1001/72564-rss.html">übernehmen</a> &#8211; so viel steht mittlerweile fest.</p>
<p>Das ganze wird die Branche ein bisschen durcheinander schütteln, aber in den letzten Wochen war die Diskussion trotzdem von nur einem Thema <a href="http://www.golem.de/1001/72310-rss.html">beherrscht</a>: <a href="http://monty-says.blogspot.com/2009/12/help-keep-internet-free.html">MySQL</a></p>
<p>Desaster!</p>
<p>Es ist schon schwer genug, dem FUD der anderen kommerziellen Hersteller etwas entgegenzusetzen (insbesondere in Unternehmen mit &#8230; konservativen Einstellungen gegenüber &#8220;kostenloser&#8221; Software). Da braucht man nicht unbedingt eine Menge Lichtgestalten aus dem FLOSS-Umfeld, die feste mitmachen.</p>
<p>Vielleicht ist es ja gar nicht Oracles Ziel, MySQL bei nächster Gelegenheit los zu werden. Mal ganz abgesehen davon, dass das eh so einfach nicht geht. GPL und so.<br />
Vielleicht hat Oracle ja wirklich Unternehmerische, Strategische Ziele für das Produkt &#8220;MySQL&#8221;. So was solls geben.</p>
<p>Klar, die Idee dass Oracle hier bequem die kostenlose Konkurrenz loswerden will liegt nahe &#8211; aber es gibt auch gute Argumente, die dagegen sprechen. Was wirklich passiert, wird nur die Zeit zeigen können.</p>
<p>Was aber in jedem Fall kontraproduktiv ist: Das schlimmst mögliche Szenario als das wahrscheinliche darzustellen und kräftig die Angst davor zu schüren. Das tut die Konkurrenz (IBM, Microsoft) schon zur Genüge. Wenn auch noch die eigenen Leute <a href="http://www.helpmysql.org/">mitmachen</a> <strong>muss</strong> der Verantwortungsvolle CIO ja nach Alternativen suchen und möglichst schnell das -vermeintlich- sinkende Schiff verlassen.</p>
<p>Wenn man MySQL unterstützen will, wäre positive Kommunikation eindeutig angebrachter. Manchmal soll das herausstellen der Qualitäten eines Produkts sowie die eigene Unterstützung (&#8220;MySQL ist super und ich werde es in jedem Fall weiter nutzen und unterstützen!&#8221;) bessere Effekte zeigen, als stellt-euch-mal-vor-wenns-das-nicht-mehr-gäbe-Schwarzmalerei. Je größer und selbstsicherer die MySQL-Userbasis ist, desto lohnender ist es für Oracle, hier zu investieren. Verängstigte, unsichere Kunden sind leichte Beute für die Konkurrenz. Auch wenn sie aus demselben Unternehmen kommt.<br />
.</p>
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		<title>Wolkige&#160;Verheißungen</title>
		<link>http://blog.thofmann.info/2009/11/28/wolkige-verheisungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 23:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ChromeOS]]></category>
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		<description><![CDATA[Das hier ist die längere Version eines Kommentars, den ich eigentlich zu Martins Artikel zum Thema schreiben wollte. Seit Google mit ChromeOS ernst macht (oder es zumindest den Anschein hat) trifft man im Netz immer mal wieder auch auf negative Reaktionen. Aus den unterschiedlichsten Gründen scheint die ganze Idee nicht überall so gut anzukommen. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hier ist die längere Version eines Kommentars, den ich eigentlich zu <a href="http://blog.martin-graesslin.com/blog/2009/11/wie-meldet-man-sich-an-seinem-rechner-an/">Martins Artikel</a> zum Thema schreiben wollte.</p>
<p>Seit Google mit <a href="http://www.chromium.org/chromium-os">ChromeOS</a> ernst macht (oder es zumindest den Anschein hat) trifft man im Netz immer mal wieder auch auf <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/chrome-os-kritik-an-googles-betriebssystem;2487948">negative</a> Reaktionen. Aus den unterschiedlichsten Gründen scheint die ganze Idee nicht überall so gut anzukommen.<br />
Dabei macht das alles auf den ersten Blick doch einen guten Eindruck. Für Netbooks ist das Thin-Client Konzept ja eigentlich wie gemacht. Und wenn man jetzt noch alles aus einer Hand bekommt, sauber aufeinander abgestimmt und dann auch noch Open Source? Was soll daran denn so schlimm sein?<br />
Okay, Datenschutz. Keine Diskussion. Natürlich ist es fragwürdig, <em>alle</em> eigenen Daten einer anonymen Firma zur Verfügung zu stellen, die auch noch offen zugibt, <em>alles</em> automatisiert auszuwerten. Aber wenn mans mal aus Risikosicht betrachtet: Google befindet sich hier in einem echten Abhängigkeitsverhältnis. Die verdienen nur Geld, wenn &#8220;wir&#8221; (bzw. deren User) ihnen weiterhin ihre Daten zur Verfügung stellen &#8211; haben ergo ein ureigenes Interesse, dass mit den Daten kein Unsinn getrieben wird. Vor dem Hintergrund kann man natürlich trefflich eine ethische Diskussion führen &#8211; aber wenn ich einer Firma meine Daten anvertrauen würde, dann noch am ehesten der &#8220;Datenkrake&#8221;.<br />
Das Monopolargument dagegen ist ein bisschen obstlastig. Gerne wird ja hier auf Microsoft verwiesen. Allerdings wird da gerne vergessen, dass beide Firmen völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle haben. Äpfel und Birnen also.</p>
<p>Ich sehe ChromeOS aus etwas anderen Gründen skeptisch: Die User werden in eine Abhängigkeit manövriert, die potentiell sehr gefährlich sein kann &#8211;  für beide Seiten. Klar kann ich das GoogleOS nur zum surfen verwenden &#8211; Google zielt aber eindeutig auf etwas anderes. Wenn man schon das OS benutzt und nen Google-Account zum einloggen verwenden kann, liegt es ja nahe &#8211; zu nahe &#8211; auch die ganzen Google Tools zu benutzen, die mir ja dann auch einiges an Komfort bieten.<br />
Und hier liegt der Hund begraben.<br />
Bisher haben einige Leute nen gmail-Account, fast alle nutzen die Suche und Maps (aber da eher ohne Account) und die groups oder so was haben sicher auch nen gewissen Nutzerstamm. Wenn man jetzt anfängt, auf dem Umweg Browser/OS Leute zu den eigenen Diensten zu zerren verändert man das Verhältnis zu den Nutzern gravierend &#8211; von freiwilligen zu gezwungenen Anwendern. Und das kann böse nach hinten losgehen. Für den User ist erstmal alles praktisch und gut &#8211; das böse Erwachen kommt erst dann, wenn er seinen ganzen Kram vielleicht in einer anderen Applikation nutzen will und das nicht hinbekommt, weil die auf seinem OS nicht läuft oder er schlicht seine Daten aus Google nicht mehr raus bekommt.<br />
Und für Google besteht immer die Gefahr, dass tatsächlich mal was schief geht. Bisher hatten die Jungs ja Glück &#8211; aber wenn wirklich mal ein größerer IT-Gau in den G-Servern stattfindet, reagieren &#8220;gezwungene&#8221; User völlig anders als freiwillige.</p>
<p>Bisher haben Google-Anwendungen immer durch Qualität gepunktet und User gefunden &#8211; oder eben nicht (siehe Docs). Und im besten Fall bleibt das auch so. Bei Computerprogrammen und vor allem im Internet ist Freiheit etwas sehr wichtiges. Das ganze funktioniert nur deshalb so gut, weil man frei Dienste und Applikationen kombinieren kann. das fördert Wettbewerb und Innovation. Offenes System halt. Und bei ChromeOS sehe ich die große Gefahr, dass das am Ende zwar oberflächlich noch &#8220;offen&#8221; und &#8220;frei&#8221; aussieht, de facto aber eine proprietäre Plattform ist.</p>
<p>Immer, wenn ein Hersteller damit anfängt, den Usern seinen Kram Huckepack mit den eigenen Killer-Apps aufs Auge zu drücken, spielt er ein gefährliches Spiel, an dessen Ende es immer nur einen echten Gewinner gibt.<br />
Ich glaube Google ja, dass sie nicht böse sein wollen. Aber die Gefahr, dass sie es trotzdem sind, ist einfach zu groß.</p>
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