CANCELLED – ANNULIERT
Ich muss sagen: So ganz ohne Flugzeuge muss man einen großen Flughafen auch mal gesehen haben. Ist ein interessanter Anblick.
Ich muss sagen: So ganz ohne Flugzeuge muss man einen großen Flughafen auch mal gesehen haben. Ist ein interessanter Anblick.
Man nehme:
1x Strategisches Projekt
1x Extrem motivierten nutzenden Bereich
1x Press an die User/Anforderer anliegenden Lieferanten
1x wild zusammengefriemeltes System
1x Extrem genervten Admin
1x Überarbeiteter Projektleiter
und ergänze nach 2 jähriger Projektlaufzeit und halbherziger Produktivsetzung: Mich.
An sich ist es ja schön, wenn die Kollegen/Vorgesetzen einem das Vertrauen entgegen bringen, die richtig heißen Kohlen aus dem Feuer zu holen.
Ich spiele grundsätzlich auch gerne Feuerwehr, aber manchmal erscheinen mir die Aufgaben doch etwas… überwältigend. Aber mal sehen, bis jetzt ist es noch immer gut gegangen.
Hmm, irgendwie fühle ich mich heute schon den ganzen Tag an diesen (extrem coolen) xkcd erinnert.
Merke: C-Compilerläufe sind nichts im Vergleich zu Adobe’s PDF-Creator – dumm, wenn man eine 1000-Seitige .doc (nein, die hab nicht ich geschrieben ;)) nach PDF konvertieren will.
Immerhin geht Internet noch.
TODO: Neuen PC mit Dual-Core anfordern.
Diese Woche “durfte” ich meine erste Präsentation vor wichtigen Leuten halten. Und es halt anscheinend ganz gut geklappt – zumindest das Feedback war durchweg positiv.
Irgendwie scheint das ganze Training an der BA tatsächlich was gebracht zu haben – ich bin offensichtlich in der Lage, eine gut strukturierte, einfach zu verstehende Präsentation zu gestalten, welche die richtigen Informationen für eine gegebene Zielgruppe enthält, nicht zu lang ist und sogar ein bisschen unterhaltsam.
Erschien mir eigentlich nie wirklich schwierig zu sein, kommt aber offensichtlich richtig gut an. Wobei mir aber wohl auch die grottige Präsentation des Vorredners in die Hände gespielt haben könnte
PS: Ja, ich hatte tatsächlich einen Anzug an. Aber ohne Krawatte.
PPS: Doch, die meiste Zeit arbeite ich. So was mach ich eher selten.
Im Sommer Urlaub zu machen hat einen ganz entscheidenden Nachteil: Von den sich auftürmenden Problemen hat sich in der allgemeinen Saure-Gurken-Zeit zwischen Juni und August keines erledigt.
Schon erstaunlich – da ist man 3 Wochen weg (ist im Vergleich eine recht lange Zeit – wenn man sich überlegt, was man normalerweise in drei Wochen so alles weggeschafft bekommt), kommt zurück und alles ist genau so wie vor dem Urlaub. Nichts hat sich geändert. Von der Beauftragung, die ich vorher losgeschickt hatte, ist in der Zeit noch nicht mal eine Empfangsbestätigung gekommen.
Tote Hose. Nix. Keine Bewegung. In keinem Thema. Kein Furz. Null.
Vielleicht bleib ich das nächste mal in der Zeit im Büro – da kann man bestimmt so richtig schön Altlasten aufräumen
Warum?
Warum funktionieren wichtige Dinge nur, wenn man Sie selbst in die Hand nimmt?
Warum ziehen sich Dinge, die in 30 Minuten erledigt sind wenn jemand in der Tür steht, monatelang hin?
Warum muss ich die Aufgaben meiner Kollegen an mich reißen, damit sich etwas bewegt?
Wozu denkt man sich Prozesse, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten eigentlich aus, wenn es trotzdem nur dann funktioniert, wenn sich keiner dran hält?
Mal eine Frage an die Usability-Cracks:
Meine User müssen zur Zeit auf die Darstellung von CAD-Plänen ca. 10-15 Sekunden warten. Um einige andere Probleme in den Griff zu bekommen, muss ich eigentlich etwas an der Systemarchitektur ändern. An sich kein Problem, aber die Darstellungszeit erhöht sich auf 20-30 Sekunden.
Jetzt meine ich mich zu erinnern, dass in dem Moment, in dem der User ohnehin merklich auf etwas warten muss, es in gewissem Rahmen keinen großen “gefühlten” Unterschied macht, wie lange er tatsächlich wartet.
Ist so was zumutbar? Ich bin stark versucht, es einfach zu machen. Immerhin bietet meine Lösung einige gewichtige andere Vorteile…
Hab für 800 Ökken Mitarbeiter-Aktien gezeichnet.
Vielleicht doch keine so gute Idee.
Aber andererseits wär von der Brutto-Auszahlung nach Steuern eh nix übrig geblieben…

Früher fand ich das Haus, das Verrückte macht sehr lustig.
Dumm, dass mir heute bei dem Gedanken das Lachen ein bisschen im Hals stecken bleibt. Es ist halt schon irgendwie schockierend wahr…
Was muss ich auf der Arbeit wohl tun, um ein neues Verzeichnis auf dem File-Cluster angelegt zu bekommen?
Vor 4 Wochen hätte die Antwort geheißen: Kurz ne eMail schicken.
Leider heißt die Antwort heute “Das Formular dazu finden Sie im Intranet unter Kategorie->Unterkategorie->Nicht-da-wo-man-vermutet-sondern-ganz-woanders->in-der-rechten-Spalte->ganz-unten->Schreiben sie-noch-dazu-dass-wirs-neu-anlegen-sollen”
Nun findet die motivierte Nachwuchskraft ein Formular mit 2 (in Worten: ZWEI) Zeilen für Leute, die Zugriff erhalten sollen. In einer Firma mit 13.000 Mitarbeitern.
Dafür gibt es aber satte drei Unterschriften abzuholen. Antragsteller (alter Ego), Projektmanager oder Leiter der Org-Einheit und Kostenstellenverantwortlichem.
Schade, wenn letztere beiden komplett über den Campus verteilt sind – das Projekt wird von unseren internen Kunden verantwortet, das Geld kommt aber aus dem Topf von deren Auftraggeber.
Den motivierten Jungmitarbeiter trennen also mehrere Stunden rumrennen und erklären von seinem Laufwerk, damit er zwei Unterschriften sammelt, die nach Abgabe des Formulars sowieso niemand mehr nachvollziehen kann und vermutlich auch niemals jemanden interessieren werden (Nein, der Speicherplatz auf dem Laufwerk wird nicht irgendwie verrechnet… Die Zutrittsberechtigungen auch nicht.).
Auf Nachfrage wurde mir dann übrigens gesagt, dass ich die beiden anderen Unterschriften gar nicht brauche und das Formular gar nicht final ist, sondern nur widerspiegelt was “man sich so vorstellen könnte”.
Ich hätte dann gerne mal den Passierschein A39. Ja, genau wie er im neuen Rundschreiben B65 beschrieben ist.
Heute habe ich zwei wichtige Dinge gelernt:
1) Nur weil etwas “Standardfunktionalität” ist, heißt es noch lange nicht, dass es funktioniert.
2) Ein Datenbank-Backup zurückspielen heißt nicht, dass die aktuellen Daten weg sind und dafür der Zustand von vorm Backup wieder da ist. Zumindest bei einigen DB-Admins nicht.
ARGH!
Freitag, 18:15
98013 von 100001 Datensätzen bearbeitet. Ich muss mit dem Admin mal ein ernstes Wörtchen über den automatischen Ablauf der Citrix-Sessions reden.
Jetzt auch im Büro. Das Anschlusskabel war kaputt und als Konsequenz daraus der Port in der Telefonanlage gesperrt.
Die Fernmelder haben da 3 Tage für gebraucht, was für Fraport-Verhältnisse schon reichlich lange ist. Ich frage mich bei so was immer, wie lange das bei mir zu Hause mit der Telekom gedauert hätte. Nach allem, was man so hört, vermutlich etwas länger.
Aber egal, jetzt müssen die Admins nur noch meinen Account eingerichtet und ich meine endgültige IT-Ausstattung (ich krieg sogar nen Schleppi ;)) geliefert bekommen, und ich bin offiziell angekommen.
… in der neuen Abteilung. Tja, nun ist es so weit. Und ich darf prompt bei einer Konferenz helfen, die von uns ausgerichtet wird. Was sehr schön ist, denn außer früh da sein und unbequeme Hosen tragen muss ich da nicht viel machen.
Das schöne an Konferenzen: Man wird von morgens bis abends durchgefüttert. Was besonders toll ist, wenn das ganze im Sheraton stattfindet.
Mjam.
Kann gerne so weiter gehen.
PS: Sogar die Vorträge sind halbwegs interessant