Sun, 2009-12-13, 20:33
by Timm
Dekoration? Check!
Geschenke? Check!
Urlaub? Check!
Baum?

Check!
Weihnachten kann also kommen.
Mon, 2009-10-12, 21:23
by Timm
Was macht man, wenn sich zwei Ärzte nicht einig im Bezug auf eine Krankheit sind? Richtig, der Informatiker verfährt nach dem bewährten Fly-By-Wire-Konzept und fragt einen dritten.
Und jetzt sitzt er hier und ist trotzdem nicht schlauer geworden. Wer hätte auch erwarten können, dass der sich nicht einer der anderen Meinungen anschließt, sondern sich eine dritte ausdenkt?
Sat, 2009-09-12, 16:41
by Timm
Donnerstag waren Schatz und ich mal wieder auf einem Konzert – und ich muss sagen, diesmal haben sich die Wise Guys tatsächlich gelohnt. Letztes Jahr waren wir ja bei deren Auftritt im “Darmstadtium” in Darmstadt und das war ja… irgendwie… nich so gut.
Schon erstaunlich, was die Richtige Location da ausmachen kann. Das Amphitheater in Hanau (einige von euch kennens ja) ist halt echt Spitze für so Veranstaltungen. Keine Stühle, gute Akustik und zumindest so halbwegs draußen.
Ne, war echt gut. Leider gabs hauptsächlich neue Lieder (von dem noch zu erscheinenden Album…), so dass es mit dem Mitsingen nicht so einfach war. Aber egal, war auf jeden Fall echt gut.
Und nächste Woche gehts gleich wieder da hin. Dann Schandmaul – in größerer Runde.
Thu, 2009-09-03, 17:09
by Timm
Ich hab mal wieder ein bisschen Geld ausgegeben und mir einen neuen MP3-Player zugelegt. In Anbetracht der Tatsache, dass mein alter vor ~6 Monaten den Geist aufgegeben hat, wars auch mal wieder Zeit.
Echt schwierig, so ein Gerät zu bekommen, dass auch Vorbis und FLAC abspielen kann. Dabei sollte man eigentlich meinen, dass die Dinger dank Video-Funktion und bunten Animationen wirklich genug Rechenleistung dafür haben dürften. Aber: ich habe tatsächlich einen gefunden:

Samsumg YP-Q2
Erste Tests lassen eine gute Klangqualität vermuten. Und man kann das Teil sowohl per Dateisystem als auch per Musikverwaltung betanken.
Interessante Beobachtung im $ELEKTROMARKT, übrigens: Obwohl dieses (und ähnliche Geräte) ziemlich eindeutig erkennbare Bedienfelder unter dem Display haben, drücken immer erst alle auf der Anzeige rum. Ich bin hier übrigens keine Ausnahme. Anscheinend hat das iPhone doch eine gewisse kulturelle Auswirkung…
Tue, 2009-08-25, 20:43
by Timm
So kanns gehen – kaum macht man eine Schulung bei SAP, schon fällt man unverhofft einem mit-BAler über die Füße. Naja, so wirklich überraschen kanns einen ja nicht, dass aus meinem Kurs Leute da gelandet sind.
Sun, 2009-08-16, 15:35
by Timm
Wir sind von unserem (sehr schönen) Kurzaufenthalt in Hamburg wieder zurück, und ihr sollt natürlich auch was davon haben: Ein Rätsel!
Die Frage ist ganz einfach: Was ist auf diesem Bild zu sehen?

Obs was zu gewinnen gibt, entscheide ich spontan anhand der Kreativität der Antworten
Mon, 2009-08-10, 15:43
by Timm
Ich bin zwar nicht direkt angesprochen, aber ich fange Kathrins Stöckchen trotzdem auf:
Was ich nicht mag:
- Die seltsame Athmosphäre in einem Auto, wenn es lange in der Sonne gestanden hat
- Zusammenklebende Buchseiten
- Fingerabdrücke auf Fenstern, Monitoren oder Fernsehern
Was ich mag:
- Den Moment kurz vor einem Gewitter, wenn man die Spannung auf der Haut fühlen kann
- Kartoffelchips zwischen Zunge und Gaumen zerdrücken
- An einem schönen Morgen zu beobachten, wie sich die Welt von der Dunkelheit befreit und gemächlich erst grau, dann bunt und schließlich leuchtend hell wird
Sat, 2009-07-18, 22:14
by Timm
An dieser Stelle mal der Hinweis auf die Orwell-Diaries – George Orwells Tagebuch als Blog – es gibt jeden Tag den Eintrag von vor 70 Jahren.
Liest sich ganz interessant, vor allem jetzt, wos auf den Krieg zusteuert – teilweise gibts auch Scans von Zeitungsausschnitten. Wenn man sich dafür interessiert (oder auch nicht…) wirklich gut.
Mon, 2009-06-29, 21:09
by Timm
So sehr ich es auch bereue – heute musste ich zum ersten mal zur chemischen Massenvernichtung greifen.
Auf unseren schönen Nutzpflanzen auf dem Balkon (Kräuter, Erdbeeren, Tomate, Paprika) hat sich eine schier unaufhaltsame Invasion kleiner sechsbeiniger Plagegeister eingenistet – und zwar so viele, dass selbst eine kleine Kolonie Marienkäfer da nichts hätten ausrichten können. Jetzt hoffen wir mal, dass dieses biologische, Nahrungsmittel-geeignete Wunderzeug auch was hilft. Stinken tuts jedenfall schon mal erbärmlich
Thu, 2009-05-28, 18:36
by Timm
Und jetzt mal etwas komplett anderes: Lokalpolitik.
Was in letzter Zeit immer häufiger mal hochkommt ist die Diskussion um sog. “Schandflecke”. Letztes Jahr hatte die Gemeindeverwaltung schon mal einen Batzen Geld in die Hand genommen, um so was zu beseitigen.
Die Situation: Ein Grundstücksbesitzer lässt ein/mehrere Gebäude (z.B. eine Brandruine) ungenutzt vor sich hin vergammeln – sowas sieht nicht schön aus, schadet also dem Gesamteindruck. Nun kann man als Gemeinde es einfach so lassen. Oder: für nicht unerheblich viel Geld das Anwesen kaufen und für nicht minder viel Geld Renovierung/Abriss/Umgestaltung selbst übernehmen.
Es freut sich der ehemalige Inhaber – er ist seinen Schrott los und hat zusätzlich nicht zu knapp Asche rausschlagen können.
Und – na klar – sobald eine Gegend von einem solchen Schandfleck befreit ist, wollen die anderen natürlich auch behoben sein. Wäre ja sonst auch ungerecht, insbesondere wenn man in ner Flächengemeinde lebt, in der jeder Ortsteil auf seine Pfründe besteht.
Okay, eigentlich jeder freut sich, wenn unschöne Flecken mal aufgehübscht werden, und wenns überhand nimmt, muss eine Stadt/Gemeinde wohl wirklich gegensteuern, bevor sich eine Art Abwärtsspirale in Gang setzt – Stichwort Broken Windows Theorie.
Nur: Hier ist der Knackpunkt. Ich wohne nun schon lange in Freigericht, kenne aber auch andere Ortschaften ganz gut – und von einem Überhandnehmen heruntergekommener Immobilien kann nun wirklich nicht die Rede sein. Wie überall gibt es hier sehr schöne und weniger schöne Flecken – aber alles in allem ist das Freigericht eigentlich ziemlich idyllisch und ich denke, allzu viel Handlungsbedarf besteht hier eigentlich nicht.
Hinzu kommt: Im konkreten Fall, um den es gerade geht, würde ich das Objekt noch nicht mal als “Schandfleck” bezeichnen. Ein unbewohntes Haus, 50er-Jahre-Stil. Nicht besonders Hübsch, ein bisschen Farbe könnte nicht schaden und an der einen Wand hat sich jemand mit Grafitti verewigt.
Also wirklich schlimm ist es nicht – ich kenne bewohnte Häuser, die deutlich schlimmer aussehen.
Und jetzt soll wohl eine hübsche Rasenfläche draus gemacht werden. Irgendwie habe ich das Gefühl, das Geld könnte besser investiert werden.
Naja. Was solls. Vielleicht liegt mein Missfallen auch einfach daran, dass ich es hier so mag, wie es ist – auch “Schandflecke” machen einen Ort so ein bisschen aus. Wenns überall nur schöne Rasenflächen und fesche, renovierte Häuser gäbe, wär das schon irgendwie langweilig.
Oder?
Wed, 2009-05-06, 16:09
by Timm
Wer von euch eine Waschmaschine hat: Macht euch mal den Spaß und rechnet kurz durch, wie viele unterschiedliche Einstellungen mit dem Gerät möglich sind. Bei unserer sind es sage und Schreibe 3072.
3072. Einstellungen. Für die Waschmaschin.!
Und von diesen 3072 Einstellmöglichkeiten brauche ich genau – 2. Wenns mal nicht so viel Wäsche ist auch mal eine dritte. Und da sag nochmal einer, Computer wären schwierig zu bedienen.
Aber vielleicht finde ich ja noch mal den dreh raus und die optimale Einstellung für jedes meiner Kleidungsstücke, dann wird zumindest mal ein spürbarer Anteil der möglichen Optionen genutzt
Aber eigentlich wollte ich mich hier ja über etwas ganz anderes Aufregen. Lampen. Und Ihre Befestigung.
Damit wir uns einig sind: Leuchtmittel sind eigentlich die ultimativen Plug-and-Play-Geräte. Die brauchen echt nur Strom. Und es sind ihnen in den meisten Fällen sogar so Sachen wie Frequenz und exakte Spannung wurscht (solange es sich um normale Glühbirnen handelt).
Es könnte wirklich einfach sein. Richtig einfach. Ich bin ja erklärter Schraubsockel-Fan. Eine unglaublich geniale Erfindung – Simpel. Effektiv. DAU-geeignet. Da könnten sich einige ne Scheibe von abschneiden.
Allein: Der Unterbau für die Birnen macht das alles wieder kaputt. Warum? Eine (Decken-)Lampe muss doch nun wirklich nicht viele Anforderungen an die Konstruktion erfüllen:
- Ausreichend langes Kabel zum Anklemmen
- Ausreichend Platz, das Kabel im Gehäuse zu verstecken
- Sinnvolle Möglichkeit, das ganze an der Decke zu befestigen
- Einfacher Zugang zu den Glühbirnen da Verschleißmaterial
Kann doch nicht so schwierig sein, oder? Warum haben Lampen dann ein viel zu kurzes Anschlusskabel, ein zu enges Gehäuse, eine verkrotzte Montagehalterungen (Schrauben schön und gut – es sollte zwischen Gehäuse und Decke aber schon noch Platz für den Schraubendreher sein) und keine sinnvolle Möglichkeit, die Birnen zu wechseln (ohne die komplette Lampe auseinander zu nehmen)?
Manchmal trauere ich wirklich den Baufassungen nach.
Und von den Lampen beim Auto fange ich besser gar nicht erst an. Ist ja im Grunde auch genau so. Nur, dass es noch Enger ist, man nichts sieht und den Batteriekasten ausbauen muss, um die Birne zu wechseln. Und dabei liest es sich im Handbuch immer so einfach.
Aber immerhin: nachher muss ich noch ein optisches Laufwerk austauschen. Das wird mir den Glauben an die Menschheit wiedergeben
Fri, 2009-04-24, 14:25
by Timm
Krankenhäuser sind ein doofer Ort – zumindest als Patient. Da kann die Behandlung noch so gut sein, irgendwie ist es immer besser, man muss nicht hin.
PS: Örtliche Betäubung bringt bei mir offensichtlich GAR NIX. Merker fürs nächste mal: Bei stark blutenden Wunden spätestens im Behandlungsraum bewusstlos werden.
Sat, 2009-04-04, 20:15
by Timm
Der Himmel ist blau und der Rest deines Lebens liegt vor dir
Vielleicht wär es schlau, dich ein letztes Mal umzusehn
Du weißt nicht genau, warum – aber irgendwie packt dich die Neugier
Der Himmel ist blau, und der Rest deines Lebens wird schön
“Es ist vollbracht” – ich betrachte nur kurz das Zitat aus der Johannes-Passion, da wandert mein Blick das Wegekreuz hinauf und erstaunt stelle ich fest, dass wieder eine Jesus-Figur das Kreuz schmückt – vor ein paar Monaten hatte irgendjemand das Original zerschlagen. Irgendwie passt die neue Figur nicht zu dem reichlich alten Eisenkreuz, an dem sie hängt. Aber ich denke mir, dass das in ein paar Monaten wohl nicht mehr so auffallen wird.
Ich setze mich auf die Bank, welche vor dem Kreuz direkt am Wegesrand steht. Noch spenden die beiden Linden, unter denen sie steht, keinen wirklichen Schatten. Aber das ist im Heute genau richtig.
Mir fällt ein, dass ich keine Ahnung habe, wie lange dieses Wegekreuz schon hier stehen mag. Ich schüttle den Gedanken ab und genieße die Ruhe hier auf dem “Geiersberg”, der seinen Namen wahrscheinlich auch aus einer Zeit hat, als es hier noch Große Aasfresser gab. Die sind natürlich heute schon länger verschwunden, aber ein paar Krähen entschließen sich, mir Gesellschaft zu leisten.
Die Vögel lassen sich auf dem Feld gegenüber nieder, und ich beobachte sie einige Zeit, während der sie sich vermutlich um irgendwas totes zanken. Im Hintergrund höre ich ein leises Brummen vom Modellflugplatz und lasse meinen Blick über die Landschaft vor mir wandern. Wieder einmal fällt mir auf, was für einen schönen Blick man von hier aus hat.
Ich bleibe noch einige Minuten lang sitzen und wandere schließlich die paar hundert Meter zurück nach Hause.
Dabei betrachte ich mir nochmal den gerade beginnenden Frühling um mich herum und denke so bei mir: Eigentlich könnte man da oben ja auch mal ein Picknick machen. Und frage mich, warum so viele Leute das als nutzlos oder langweilig bezeichnen würden.
Du hast ein gutes Gefühl, du denkst an all die schönen Zeiten
Es ist fast zu viel, jetzt im Moment neben dir zu stehn
Du hast kein klares Ziel, aber Millionen Möglichkeiten
Ein gutes Gefühl – und du weißt, es wird gut für dich ausgehn
Mon, 2009-03-30, 07:26
by Timm
So nützlich wie’n Loch im Kopp.
Tue, 2009-03-24, 21:10
by Timm
Gestern habe ich die PIN meiner EC-Karte vergessen. Echt ein Scheißgefhühl, wenn man am Bankomaten steht, die Karte reinschiebt und auf einmal die x-tausendmal benutzte Nummer nicht mehr da ist.
Ich musste nach Hause fahren und auf die Mitteilung von der Bank schauen – die Zahlenfolge war weg. Einfach so.
Aber ich nehme an, dass ich die Zahlen schon länger vergessen hatte und nur meine Finger sie noch kannten.
Wusste doch schon immer, dass stumpfes Auswendig lernen nicht die perfekte Lösung des Passwort-Dilemmas ist.