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Mon, 2010-05-31, 21:18

Köhler geht

by Timm

Tja, es gibt immer mal so Zeiten, da scheint alles gleichzeitig zu passieren. Aber aus dem Nachrichten-Chaos dieses 31. Mai sticht die Meldung hervor: Der Bundespräsident tritt zurück.

Horst Köhler, der Mann, der IMHO von Anfang an eine Fehlbesetzung war. Der, wenn er denn mal in Erscheinung getreten ist, meistens (zumindest mir) negativ in Erinnerung geblieben ist. Der Mann, der auch so genügend Angriffsfläche geboten hätte. Er tritt zurück.
Wegen einer Äußerung, die außerhalb Deutschlands mit Recht als “self-evident truth” bezeichnet wird. Weil er es gewagt hat, das offensichtliche auszusprechen. Und weil man in der deutschen Politik diese Wahrheit nicht aussprechen darf.

Das Verbot dieses “Gedankenverbrechens” ist eines der ungeschriebenen Gesetze unserer öffentlichen Meinung – es ist Verrat am Selbstbild unseres Landes. Für diesen Verstoß gibt es in der Hauptstadt nur eine Strafe: Die sofortige politische Exekution. Ich denke, das ist ihm selbst auch sehr schnell klar geworden. Warum Köhler sich diesen Lapsus überhaupt erst geleistet hat: Ich weiß es nicht. In jedem Fall sollte man ihm Respekt für den Versuch zollen, weiteren Schaden von seinem Amt abzuwenden.

Was für eine Lüge, was für ein Selbstbetrug.

Ein Trauerspiel.

UPDATE
Ein Trauerspiel ist bisher auch die Nachfolgediskussion. Zensursula? Schäuble? Shavan? Stoiber?!? Noch schlimmere Aspiranten hätten sie im Gruselkabinett der Bundespolitik wirklich nicht finden können…

Tue, 2010-05-25, 20:31

Gute Nachrichten

by Timm

Gar nicht doof von Roland Koch, im August seinen Stuhl zu räumen. Wenn mans objektiv sieht, wird die Koalition in Berlin ihren Landesfürsten in den nächsten Jahren wenig Grund zur Freude geben – und in Hessen hat Koch weder den Unbesiegbarkeitsbonus der südlichen Länder noch genießt er als Person besonders hohes Ansehen.

Mit Blick auf die nächsten Wahlen (die, zugegeben, noch ein bisschen hin sind) ist also größerer Optimismus seitens der CDU in Hessen nicht angebracht. In dieser Situation bietet es sich für jemanden wie Koch natürlich an, nach einer angemessenen Pause auf ein gut dotiertes, wenig arbeitsreiches Pöstchen in der Wirtschaft zu wechseln. Freunde dürfte er sich in den einschlägigen Unternehmen ja genug gemacht haben.

Gut für ihn. Und für alle anderen. Wer hätte gedacht, dass so was möglich ist.

Mon, 2010-05-24, 17:51

Der Strom muss fließen!

by Timm

Ohne Worte

CEE Gardena