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Mon, 2008-04-07, 21:41

Sicherheit, oder: Früher war alles besser

by Timm

Ich lese ja zur Zeit dieses extrem unterhaltsame Buch: “Surely your joking, Mr. Feynman”, in dem Richard Feynman Anekdoten aus seinem Leben erzählt (Ein Wissenschaftler, der auch noch gut Geschichten erzählen kann: Das Buch ist echt empfehlenswert!)

Eine der Geschichten, “Safecracker meets Safecracker”, handelt von seiner Leidenschaft, Schlösser zu knacken. Oder vielmehr, sie auseinander zu nehmen und sie mit Hilfe des Wissens über Ihren Aufbau zu knacken. Jedenfalls ist Feynman während seiner Arbeit am Manhatten-Projekt eines Tages bei einem Betonkopf vom Militär im Büro und knackt dessen Safe mit den ganzen super-geheimen “Top-Secret” und “Eyes Only!(!!!)”-Dokumenten über die Atombombe.

Da er ja einer der guten ist, erklärt er dem Militär die Schwäche des Tresors (und anderer Schlösser, die in den entsprechenden Bereichen genutzt werden).
Bei der folgenden Passage ist mir dann das Lachen im Hals stecken geblieben:

“Colonel”, I said, in a serious tone, “let me tell you something about these locks. When the door to the safe or the top drawer of the filing cabinet is left open, it’s very easy for someone to get the combination. That’s what I did while you were reading my report, just to demonstrate the danger. You should insist that everybody keep their safes and filing cabinet drawers locked while they’re working, because when they’re open, they’re very, very vulnerable.”
[...]
The colonel had sent a note which said, “During his last visit, was Mr. Feynman at any time in your office, near your office or walking through your office?” [...]
The ones who said yes got another note: “Please change the combination of your safe.”

Tja. Einige Dinge ändern sich offensichtlich nicht…

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