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Fri, 2008-02-29, 17:29

Here we go again…

by Timm

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANBÖEN

für Main-Kinzig-Kreis und Stadt Hanau

gültig von: Samstag, 01.03.2008 00:00 Uhr
bis: Samstag, 01.03.2008 10:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am: Freitag, 29.02.2008 14:11 Uhr

Es ist mit orkanartigen Böen aus West von 100 bis 110,
vorübergehend vor allem in den Höhenlagen auch mit einzelnen
Orkanböen um 120 km/h zu rechnen. Da die Unwetterlage auch am
Samstag noch andauert, wird diese Warnung voraussichtlich bis
Samstag abend verlängert werden.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren:
Es sind verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume
können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände
herabstürzen.

DWD / Vorhersagezentrale Offenbach

Da kann man sich ja auf eine ruhige Nacht einrichten…

Wed, 2008-02-27, 21:48

“Jagt auf ein Phantom”

by Timm

Das Archiv des Spiegel ist echt eine richtig feine Sache.

Kennt ihr diese Video-CDs, die man Leuten zum Geburtstag schenken kann, wo dann aller möglicher Kram aus ihrem Geburtsjahr drauf ist? Nicht ganz selbsttätig bin ich drauf gekommen, dass es vielleicht ganz cool ist, zu wissen, was denn die Zeitungen an meinem Geburtstag so berichtet haben.

Und naja, der Spiegel suchte am 22.04.1985 nach einem Monster.

Was soll man jetzt davon halten?

Jagt auf ein Phantom

Tue, 2008-02-26, 23:30

Passierschein A38

by Timm

Früher fand ich das Haus, das Verrückte macht sehr lustig.
Dumm, dass mir heute bei dem Gedanken das Lachen ein bisschen im Hals stecken bleibt. Es ist halt schon irgendwie schockierend wahr…

Was muss ich auf der Arbeit wohl tun, um ein neues Verzeichnis auf dem File-Cluster angelegt zu bekommen?
Vor 4 Wochen hätte die Antwort geheißen: Kurz ne eMail schicken.

Leider heißt die Antwort heute “Das Formular dazu finden Sie im Intranet unter Kategorie->Unterkategorie->Nicht-da-wo-man-vermutet-sondern-ganz-woanders->in-der-rechten-Spalte->ganz-unten->Schreiben sie-noch-dazu-dass-wirs-neu-anlegen-sollen”

Nun findet die motivierte Nachwuchskraft ein Formular mit 2 (in Worten: ZWEI) Zeilen für Leute, die Zugriff erhalten sollen. In einer Firma mit 13.000 Mitarbeitern.
Dafür gibt es aber satte drei Unterschriften abzuholen. Antragsteller (alter Ego), Projektmanager oder Leiter der Org-Einheit und Kostenstellenverantwortlichem.
Schade, wenn letztere beiden komplett über den Campus verteilt sind – das Projekt wird von unseren internen Kunden verantwortet, das Geld kommt aber aus dem Topf von deren Auftraggeber.
Den motivierten Jungmitarbeiter trennen also mehrere Stunden rumrennen und erklären von seinem Laufwerk, damit er zwei Unterschriften sammelt, die nach Abgabe des Formulars sowieso niemand mehr nachvollziehen kann und vermutlich auch niemals jemanden interessieren werden (Nein, der Speicherplatz auf dem Laufwerk wird nicht irgendwie verrechnet… Die Zutrittsberechtigungen auch nicht.).

Auf Nachfrage wurde mir dann übrigens gesagt, dass ich die beiden anderen Unterschriften gar nicht brauche und das Formular gar nicht final ist, sondern nur widerspiegelt was “man sich so vorstellen könnte”.

Ich hätte dann gerne mal den Passierschein A39. Ja, genau wie er im neuen Rundschreiben B65 beschrieben ist.

Tue, 2008-02-26, 23:15

Ein hoch auf Redundanz!

by Timm

Das hat man dann davon, wenn man an einem Abend ATI-Treiber und Compiz zum laufen bringen will… Kernel Panic, cryptsetup wandert schreiend ins Datennirvana und nach dem folgenden harten reboot verkündet md die frohe Kunde, dass das Software-RAID nicht mehr in Ordnung ist und nun im Hintergrund wiederhergestellt wird.

Na klar, so einfach ist es nicht. Aufgrund irgendeines dubiosen Bugs in md markiert er das Array als inaktiv und weigert sich standhaft, es wieder einzubinden. Aus irgendeinem Grund hat er die 4te Platte als defekt markiert und aus dem Array genommen, sie gleichzeitig aber noch mal als “spare” – sprich Ersatz zur Verfügung gestellt.
Was da genau schief gelaufen ist, keine Ahnung.
Aber was tut man, wenn eine schockierende Menge Daten wirklich realistisch droht, einfach so zu verschwinden?
Verzweifeln schien mir schon mal ein guter Anfang zu sein.

Glücklicherweise bin ich aber auf diesen Forumsbeitrag gestoßen, indem des Rätsels Lösung tatsächlich sehr einfach beschrieben ist. Angeblich findet sich die Info auch gaaaanz tief in der md-Doku… na egal.

Man muss anscheinden manuell den Status der Arrays auf “aktiv” setzen. Dazu – na klar – schreibt man das mal fluchs in die jedem bekannte Datei /sys/block/md0/md/array_state:

echo "clean" > /sys/block/md0/md/array_state

Wer wär da nicht drauf gekommen? Na jedenfalls setzt sich prompt das Array wieder auf aktiv und die vorher verschwundene Platte lässt sich brav wieder einbinden. Nach roundabout 90 Minuten Recovery sind alle Daten wieder da und der User ist mehr als nur erleichtert.

Redundanz ist echt was feines… Wer weiß, was ohne das Software-RAID passiert wär.
Jedenfalls werd ich jetzt mal meine Backup-Strategien und die Idee mit der Festplattenverschlüsselung gründlich überdenken müssen…

Thu, 2008-02-21, 23:32

Recovery

by Timm

Ist ja ne feine Sache, wenn Notebook-Hersteller eine automatische Recovery-Lösung einbauen. Okay, Backup auf der gleichen Platte, aber der Gedanke zählt…

Nun hab ich natürlich eine “bessere” Backup-Lösung. Mit Redundanz und so.

Aber wie zum Henker krieg ich die dämliche Recovery-Partition los?!? Möglichst ohne alles, was so schon vorkonfiguriert und installiert ist, zu verlieren?
Und wieso können diese Menschen keine anständigen Partitionstabellen schreiben?

Wenn sich schon parted die Zähne dran ausbeißt, muss es wirklich schlimm sein.

Mon, 2008-02-18, 22:12

Linux auf dem Desktop: Eine Preisfrage?

by Timm

Nach einigen – wie immer nicht Zielführenden Diskussionen mit noch-nicht-bekehrten bin ich die Tage auf einen ganz interessanten Artikel gestoßen. Grundaussage ist: Linux verbreitet sich nicht auf den PCs der “normalen” Leute, weil es kostenlos ist. Weil: Kostenlos kann ja nicht so gut sein, wie etwas teures (Windows, MacOS).
Nun ist das Argument genauso neu wie richtig, aber es zeigt wie die Open-Source-Community weiterhin die echten Probleme ausblendet, welche Windows so erfolgreich auf Platz 1 der Betriebssysteme halten.

Das Preis-Argument ist natürlich Unsinn und gesteht den “normalen” Usern sehr viel weniger Verstand zu, als zumindest der Großteil von ihnen hat. Es ist schon ziemlich Arrogant, den Leuten, denen man das System eigentlich nahe bringen will, vorwirft, sie würden es aus niederen Instikten ablehnen. Noch dazu wegen so was irrationalem wie “kostenlos ist schlecht”.
Also wenn ich zu Bekannten, Freunden, Kollegen gehe und denen erkläre, dass (und warum) Linux “besser” (sicherer, stabiler, einfacher…) als Windows ist, glauben die das durchaus. Immerhin kenne ich mich mit der Materie aus. Genauso wie die meisten anderen Linux-Nutzer. Und genau wie meine Bekannten werden die Meisten Menschen den IT-Gurus in ihrer Mitte durchaus abkaufen, dass Linux “besser” ist.
Ich glaube dem Schlosser von nebenan ja auch, wenn der sagt, dass ein Original-Dremel den Aufpreis wert ist oder nicht. Wieso sollte ich ihm also unterstellen, dass er so doof ist und mir nicht glaubt? Mal abgesehen von der “Linux ist überhaupt nicht kompliziert”-Sache – aber das ist wohl auch irgendwie nachvollziehbar.
Nein, das kann wirklich nicht der Grund sein.

Genauso wie die komplizierte Installation, die Bedienung, der schlechte Hardware-Support und die fehlenden Applikationen. All diese Gründe wurden immer vorgebracht, um das “fehlen” von Linux auf dem Desktop zu rechtfertigen.
Nun sind diese Punkte seit geraumer Zeit zum größten Teil ausgeräumt. Und es hat zwar einen Anstieg der User gegeben, aber nicht in dem Maße, wie man das vielleicht erwartet hätte.

Und der Grund dafür ist meiner Meinung nach nicht, dass Linux komplizierter oder sonstwie schlechter ist (in der Tat ist es weit besser als Windows), sondern dass Windows schlicht und ergreifend ausreichend, sprich gut genug ist. Da kann Kile noch so ein toller LaTeX-Editor, APT ein unglaublich geniales Paketverwaltungstool, KDE und Gnome extrem produktive und leistungsstarke Desktop-Umgebungen sein. Mit Windows geht es auch. Und solange die Leute damit auch klarkommen, wird der Großteil nicht wechseln wollen. Denn das kurze Einarbeiten in Linux ist (anscheinend) immer noch mehr Aufwand, als mit Windows einfach weiterzuwursteln. Und wenn die XP-Installation nach 3 Jahren dann nicht mehr will, wird halt ein neuer Rechner gekauft.

Und wenn dann doch mal eine Killer-Applikation um die Ecke kommt (Firefox, BitTorrent) beißt “uns” der Open-Source-Ansatz in den Allerwertesten und die Apps laufen auch unter Windows.

Womit wir beim Kern des Problems angekommen wären: Open-Source Software im allgemeinen und Linux im speziellen sind nicht dazu gedacht, User von Windows “abzuwerben”, wohingegen Windows speziell so entworfen ist, die User mit allen Mitteln zu halten. Da kann man Gründe suchen wie man will, diese simple Wahrheit macht den “Gegner” unbezwingbar.
Wenn wir für Linux wirklich irgendwo nähe 50% Marktanteil wollen (wollen wir das?) reicht es einfach nicht, dass Linux unglaublich viel besser als Windows ist. Es muss zugleich wie Windows sein. Und das kann ja wohl keiner wollen.

Statt sich also mit komischen Theorien darüber aufzuhalten, wieso Joey Sixpack auf seiner Daddelkiste kein Ubuntu will, sollte man daran arbeiten, Linux da zu verbreiten, wo es den Leuten einen echten Vorteil bringt: Allen voran Schulen, aber generell bei Behörden, gemeinnützigen Organisationen, Menschen, die noch nicht Windows-Verseucht sind und sich den sprichwörtlichen Format C:-PC alle drei Jahre nicht leisten können.

Hier kann man wirklich etwas bewegen.

Mon, 2008-02-18, 21:31

Kalendereien – Teil 2

by Timm

Handy, welches rudimentäre Synchronisationsfunktionen bietet: 1€ (bei Vertragsverlängerung)
Feststellen, dass Handy nur mit Outlook syncen kann: 1 Windows-Installation
Erfolgreich testen, dass es auch aus der VM raus geht: Gesparte Nerven. Nicht zu knapp.
Herausfinden, dass Outlook 2007 problemlos(!) Online geführte Kalender im ics-Format abbonieren kann: Gehörige Überraschung. Positiver Art.
Merken, dass man immer nur einen Kalender (statt drei benötigter) im Handy haben kann: Frustration

Ein Tool, dass ics-Kalender zusammenführt: Unbezahlbar. Und kostenlos.

Open Source ist schon was tolles. Echt jetzt.

Fri, 2008-02-15, 17:56

Manchmal…

by Timm

Es geschehen doch Zeichen und Wunder. Und manchmal könnte man tatsächlich meinen, die Menschheit ist doch noch zu retten:

Karin Wolff ist zurückgetreten. Okay, das ganze 6 Jahre zu spät, aber immerhin…

Mon, 2008-02-11, 22:50

Mathematik

by Timm

Meine Schwester macht gerade Abitur. Ich als Proklamierter Mathe-Guru darf ihr natürlich beim lernen helfen und – naja – ein klassisches gute Nachricht – schlechte Nachricht – Szenario:

Schlecht: Es ist echt lange her.
Gut: Es ist tatsächlich noch da. Irgendwo. Muss nur lange suchen.

Gleichung

1x Ableiten, bitte ;)

Sun, 2008-02-10, 21:35

Was man so alles findet

by Timm

Aufräumaktionen liefern die tollsten Sachen zu Tage, z.B. Papierkram zu Sachen, die man schon viel zu lange vergessen hatte.

Heute gefunden:

Eine DEC-Rechnung über die bei meinem ersten PC mitgelieferten Teile. Datiert auf September 1995 – Mit Option auf Windows 95 ;)

Sun, 2008-02-10, 21:30

Chaos 0 : 1 Timm

by Timm

Ja, ich habs tatsächlich wahr gemacht und meine Bude aufgeräumt.

Heute Nachmittag angefangen. 4 Stunden und gefühlte 7 1/2 Tonnen Müll später, sitze ich glücklich, erschöpft und von leichtem Blutdurst geplagt inmitten eines dreckigen, riesigen Haufens leerer Kartons und defekter Elektrogeräte, die – wenn sie mal weg sind – den Blick auf ein ordentliches Zimmer freigeben werden.

Wooohooooooooo!

Und als Belohnung gönn ich mir jetzt ein leckeres Bier und ne Runde Bioshock. :)

Fri, 2008-02-08, 20:21

Kalendereien

by Timm

Eigentlich unglaublich, wie viel Zeit man damit verbringen kann, die unterschiedlichsten Kalender untereinander abzugleichen.
Aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt, ist es gar nicht mehr so überraschend.

Ich führe 4 (in Worten: vier!) Kalender. Zwei digital, zwei Analog. Okay, ich habe nicht alle Termine in allen Kalendern, aber wirklich ökonomisch ist es nicht.

  1. Meine Arbeitstermine werden in der Firma per Outlook2000 verwaltet
  2. Meine sonstigen Termine per Kontact – durch .ics auf dem Server + sftp + kioslaves kann ich wenigstens meine verschiedenen Rechner synchron halten
  3. Einen normalen Notizbuch-Kalender, zwecks mobilität
  4. Einen Familienplaner, damit die Familie weiß, was ich so treibe

Tja… wie gesagt, nicht alles steht in allen Kalendern drin, aber es gibt teilweise große Überschneidungen – wenn ich auf der Arbeit sehr frühe oder späte Termine habe, sollte das auch in den “privaten” Kalendern stehen – genauso wie private Termine innerhalb der “normalen” Arbeitszeiten in dem Kalender im Büro verfügbar sein sollen.
Der Inhalt der Analogen Kalender wird – manuell – mit dem digitalen privaten Kalender abgeglichen.

Kurz & Knapp: das System ist Scheiße. Ich hab das Problem: Die Computer (auch Laptop) sind nicht mobil genug, um alle Termine damit zu erfassen und ständig im Zugriff zu haben. Und dank Outlooks hervorragender Import/Export-Möglichkeiten gleiche ich die Kalender zwischen Büro und zu Hause auch manuell ab.

*Kotz*

Vielleicht sollte ich auf die digitalen Kalender ganz verzichten…

Mon, 2008-02-04, 22:13

Verschlüsselung! Jetzt!

by Timm

Ist euch schon mal aufgefallen, wie viele Leute unverschlüsselt kommunizieren? Per eMail und IM, so dass einfach jeder mitlesen kann?

Es gibt jetzt keinen besonderen Anlass, und hier ist das Publikum wohl auch das falsche, aber heute ist es mir wieder extrem aufgefallen. Nicht nur, dass Verschlüsselung praktisch nicht genutzt wird. Sondern auch, dass es verdammt einfach ist. Kinderleicht.

eMail: Einrichtungsaufwand << 10Minuten (einmalig - für Windows/Outlook-User vermutlich etwas mehr)
Bei der eigentlichen Kommunikation merkt man keinen Unterschied, außer dem beruhigenden blauen Balken, den KMail um den Nachrichtentext baut.

IM: Viele Messenger können mittlerweile GPG. Einige sogar Off the Record – Das funktioniert ohne jegliche Einrichtung (außer Plugin-Installation)

Es kann mir keiner Erzählen, dass er Word bedienen kann, aber Thunderbird und Enigmail nicht installiert bekommt. Es ist wirklich nicht schwer. Und genau das muss den Leuten vermittelt werden.

Leute, benutzt Verschlüsselung! Und überzeugt andere, es auch zu tun!

Mon, 2008-02-04, 18:58

Alte Mail-Accounts stillgelegt

by Timm

So, ich habs tatsächlich übers Herz gebracht, meine alten GMX- und web.de-Accounts zu kündigen. Kam größtenteils eh nur noch SPAM. Von VDS ganz zu schweigen…

Bitte seht in euren Addressbüchern nach, ob ihr vllt. noch so einen mail-Kontakt von mir habt.