Teamwork
Unsere “Flauschflauschs” sind am frühen Morgen meist etwas… ruhelos. Entsprechend kommen sie auf komische Gedanken. Aber von Anfang an:
Irgendwann am (sehr) frühen Morgen: Navajo öffnet den Katzenfutter und -zubehör-Schrank. Er ist das einzige vierbeinige Wesen in unserer Familie, das hierzu in der Lage ist. Wie immer steckt er lediglich seinen Kopf in den Schrank, schnüffelt kurz und geht seiner Wege.
Ca. 06:30: Elenya hat Hunger. Sie kostet das Futter in der Schüssel und befindet es für Genießbar. Sie begibt sich auf die Suche nach einer Spielzeugmaus.
6:35: Ich stehe auf
6:37: Elenya frisst nur dann aus der Schüssel, wenn sie vorher eine kleine Spielzeugmaus hinein geworfen hat. Warum auch immer. Höchst praktisch, dass der große Kater bereits den Schrank geöffnet hat, wo bewusstes Spielzeug lagert. Sehr praktisch.
6:37:30: Eine frische Spielzeugmaus landet in der Nassfutter-Schüssel und wird genüsslich mit Sülze getränkt, während Elenya ihren Hunger stillt.
6:40: Ich betrete das Bad
6:42: Elenya ist satt und verlässt die Küche, die Maus in den Resten des Futters liegen lassend.
6:45: Nuramon, der “kleine” Kater entdeckt die Maus in der Schüssel als Spielzeug. Da er Wasser sehr liebt, macht er die Maus auch noch mit der Wasserschüssel bekannt und beginnt, sie in der Wohnung umher zu schießen.
6:50: Der kleine verliert das Interesse, stellt aber fest, dass jemand im Bad ist und plaziert die versiffte, klitschnasse und stinkende Maus pflichtschuldig auf dem Teppich vor der Badezimmertür.
6:52: Ich verlasse das Bad und fühle etwas nasses, glitschiges unter meiner nackten Fußsohle.
DAS nenn ich Teamwork! Wenn das im Job doch auch manchmal so klappen würde…


Flauschflauschs!
Unsere zu Hause haben (Gott sei Dank?) nie so gut zusammengearbeitet. So bleibt es lediglich bei halbgegessenen kleinen Tieren in Küche und Flur und ungegessenen, trotzdem toten in Schuhen.
Und das eine Mal, als meine Mutter das komische Zeug, das wir nicht essen wollten, an meine arme kleine Luna verfüttert hat. Schöne Überraschung, morgens vor der Badtür plötzlich in etwas warmem zu stehen. Mit Bröckchen. Angesiffte Spielzeugmäuse sind doch harmlos.
Comment by erika — Thu, 2007-10-11 @ 10:24
Da unsere Tiger nicht in die Freiheit dürfen (Hauptverkehrsstraße…), ist das schon mit das ekligste.
Kotzen tun die kleinen Bälger aber hin und wieder auch… an unpraktische Stellen.
Comment by Timm — Thu, 2007-10-11 @ 13:13
Ich muss sagen, das ist eklig genug
Allerdings fand ich es bei meiner Katze am schlimmsten, als sie Durchfall hatte. Aber das kann man nicht so schön erzählen, wie diese Teamwork-Geschichte.
Comment by Kathrin — Thu, 2007-10-11 @ 21:13
Du brauchst 12 Minuten im Bad? Das find ich jetz nicht sehr männlich….
Comment by Calli — Mon, 2007-10-15 @ 22:36