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Sun, 2007-09-02, 00:19

TeXereien

by Timm

Womit beschäftigt man sich, wenn man keine Lust mehr hat, Inhalt zu produzieren, aber zugleich vom schlechten Gewissen geplagt wird?

Genau, man beschäftigt sich mit den formalen Problemen der Diplomarbeit ;)

Und da Sebastian (DANKE! mal wieder…) solche Sachen ja immer Bröckchenweise weitergibt und auch so ne dämliche Arbeit zu schreiben hat, stell ichs halt mal Online.

LaTeX ist die MACHT!
Aber nicht so ganz perfekt. Vor allem wenns um Hurenkinder, Schusterjungen und Zeilenumbrüche geht, ist das Ergebnis manchmal ein bisschen… komisch. Vor allem, wenn man so wie ich tausend Erweiterungen benutzt. Und selbst wenn es auf 200 Seiten wie geleckt aussieht – die eine Seite, wo es mal nicht so ganz geklappt hat, bleibt dem Prüfer dann in Erinnerung.

Deshalb muss man evtl. selbst eingreifen und dem Algorithmus ein bisschen auf die Sprünge helfen, und zwar mit \clubpenalty und
\widowpenalty.

Damit kann man die beiden Werte (Default: 150) anpassen, um den typesetter ein wenig restriktiver umbrechen zu lassen. Sieht im Quelldokument dann in etwa so aus:

\clubpenalty=500
\widowpenalty=750

Works like a charm!

Ach ja: vorsichtiges hochtasten bringt nichts. Man muss schon etwas kräftiger am Schräubchen drehen, um einen merklichen Effekt zu haben… Größenordnung 500-1000 scheint ganz gut zu funktionieren :-D

PS: Das algorithmic-Package ist ja mal RICHTIG cool…

1 Comment »

  1. Dankeschön! Das hab ich gleich mal bei mir eingebaut. Allerdings waren bei mir wesentlich höhere Werte nötig als 1000.

    Comment by Kathrin — Sun, 2007-09-02 @ 16:25

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