Digitales Fernsehen
DVB-S ist ne feine Sache, es gibt nur ein Problem: Eine Settop-Box mit Fernbedienung. Für an die 1000 Sender. Von denen ~ 20 interessante gefunden und auf den richtigen Plätzen verteilt werden wollen. Mit 3 Tasten.
ARGH!
DVB-S ist ne feine Sache, es gibt nur ein Problem: Eine Settop-Box mit Fernbedienung. Für an die 1000 Sender. Von denen ~ 20 interessante gefunden und auf den richtigen Plätzen verteilt werden wollen. Mit 3 Tasten.
ARGH!
Schweben tut der allseits geliebte Problem-Stoi-bär ja momentan auf Wolke 7 äh Transrapidmasig und so. Immerhin hat er so endlich sein Denkmal.
In Bayern hat mans ja eh etwas dicker stecken als in anderen Gegenden. Nur mal zum Vergleich: das komplette Projekt “Berlin Brandenburg International” kostet genau so viel wie die geplante Münchner Bahnstrecke.
Der Ausbau des Flughafens Frankfurt (Landebahn Nord, Terminal 3, Erweiterung und Modernisierung Terminal 1) ist bis 2015 mit 1,5 Milliarden veranschlagt.
Der gesamte europäische Anteil am ITER-Testreaktor beläuft sich auf deutlich unter einer Milliarde.
Nun kann man sich darüber streiten, ob die 1,85 (+ X) Milliarden anders besser angelegt wären und ob sie überhaupt reichen usw. Ich gehe übrigens fest davon aus, dass diese Diskussion uns noch einige Zeit beschäftigen wird.
Viel interessanter ist aber der Transrapid an sich: Technisch eindeutig eine Meisterleistung, aber gleichzeitig ein über Jahrzehnte gefördertes Projekt, dessen Sinnlosigkeit eigentlich von Anfang an hätte klar sein müssen. Ich meine: Alle Eisenbahngesellschaften der Welt warten nur darauf, endlich ihre abertausend Kilometer Gleise wegschmeißen und durch Transrapidtrassen ersetzen zu dürfen, die auch noch 10 mal so viel kosten wie neue Gleise und Züge.
Klar ist es toll, in 10 Minuten äh in den Hauptbahnhof in äh München einsteigen zu können, aber wenns mit der S-Bahn 20 dauert… So what? Ist nicht unbedingt mit Transatlantikflug vs. Dampfschiff vergleichbar…
Magnetschwebebahnen sind nettes Spielzeug zum angeben, mehr aber auch (noch lange) nicht. Und zu mehr sollte man sie auch (noch) nicht machen. Vielleicht ist irgendwann mal die Zeit reif für diese Technik, aber ich sehe das ehrlich gesagt nicht.
Das ganze Projekt “Transrapid” lässt sich in eine lange Reihe von verfehlter deutscher/europäischer Wirtschaftsförderung erzeugter “Errungenschaften” einreihen, die mit erstaunlicher Zielsicherheit die echten “Zukunftstechnologien” ignoriert bzw. behindert und stattdessen Milliarden in technologische Sackgassen pumpt. Ich sag da nur Atomenergie.
Aus irgendeinem Grund glauben viele - in so ziemlich allen Parteien - dass sich der Staat einmal “gute” Technologien aussuchen und nur diese Fördern sollte, um seine Forschung und Industrie zu unterstützen. Andere, nicht so imposante Entwicklungen (Mikroelektronik, anyone?), die evtl. mehr Potenzial haben gehen dabei Erfahrungsgemäß unter.
Und am Ende steht man dann mit ner tollen Schwebebahn da, die keiner braucht, keiner will und keiner bezahlen kann. Und kommt viellecht (?) zu der Feststellung, dass die Technik doch nicht so toll ist, obwohl wir sie Jahrzehnte lang mit Milliarden gefördert haben.
Aufgenommen am Samstag in der hiesigen Sparkasse (mit dem Handy, daher die schlechte Qualität).

Sehr dumm, wenn alle Automaten genau so aussehen. Musste schon wieder 2€ per EC bezahlen.
Waren am Freitag in Hanau. Ich kann mich Kathrin nur anschließen, es war einfach genial!
Bin mal auf das neue Album gespannt
Über die hat man ja die letzten Tage einiges gelesen. Zufälligerweise bin ich auch bei dem Verein Kunde, und habe heute beim rumspielen eine ganz interessante Entdeckung gemacht.
Aber von Anfang an: Ich konnte eine URL partout nicht erreichen, obwohl sie normal verfügbar war. Also, denk ich mir: Wird irgendwas mit dem DNS nicht stimmen. Also mal Spaßeshalber einen beliebigen DNS-Server aus dieser Liste eingetragen. Damit ging es auch … zunächst.
Aber nach ein paar Minuten ging dann gar nichts mehr. Nirgends. Also einen anderen Server aus der Liste probiert. Damit ging es dann wieder ein paar Minuten, dann: wieder nix.
Das interessante dabei: Pingen konnte ich die jeweiligen Server ohne Probleme, nur die DNS-Anfragen gingen nicht durch. Das ganze ließ sich beliebig oft wiederholen.
Seltsam. Ist hier noch jemand bei Arcor und könnte das mal überprüfen?
Aus aktuellem Anlass verweise ich an dieser Stelle endlich mal auf die extrem gute BBC-Dokumentation “The Power of Nightmares”, die es schon seit geraumer Zeit vollkommen legal zum Download gibt.
In jedem Fall Sehenswert und auch nach 3 Jahren keinesfalls veraltet. Leider vielmehr aktueller denn je.
Den wie dieser Artikel bei Spiegel Online gut darstellt, ist auch in Deutschland genau das eingetreten, was wir in den USA und Großbritannien schon seit 2001 beobachten können: Um immer neue Überwachungsbefugnisse durchzuzwingen, denken sich unsere Politiker immer neue Horrorszenarien aus, vor denen sie uns schützen müssen.
Es hat ein Umdenken stattgefunden: Die “Führer” von heute haben es verlernt, den Menschen Hoffnung zu machen, Träume zu geben. Stattdessen ist derjenige der beste, welcher sich die schlimmsten Horrorszenarien ausdenken kann, um die armen Bürger noch besser zu beschützen, zu behüten, zu überwachen, zu beeinflussen.
Heraus kommt ein alles wissender, alles dürfender, uneingeschränkter Präventions- und Vorsorgestaat, in dem für jede Eventualität vorgesorgt ist, jeder Lebensweg vorgezeichnet wird und jede Abweichung von der Norm sofort erkannt und unterbunden wird.
Persönliche Freiheit, Privatsphäre, Individualismus… All das hat in einer Gesellschaft, in der für jeden alles im Leben vorbestimmt, vorausberechenbar, überwacht und genau reglementiert ist keinen Platz mehr. Ein solche Gesellschaft wird von unserer heutigen Führungselite ganz eindeutig herbeigesehnt - wenn auch wahrscheinlich unbewusst - und mit Horrorvorstellungen und Panikmache dem Volk schmackhaft gemacht. Und das nicht nur auf dem Gebiet der Sicherheit.
Diese Denke greift in allen Bereichen um sich.
Repressive Harz4-Gesetze statt eigenverantwortlichem Umgang mit “Geld vom Staat”.
Staatlich speziell geförderte Technologien und Forschungsgebiete statt freier Wissenschaft.
Ausufernde Beamtenmonstrositäten, die Transparenz, Engagement und Eigeninitiative im Keim ersticken.
Einschränkung, Ignoranz und Zensur statt Offenheit neuem gegenüber.
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr formt sich in meinem Kopf ein Wort für diese - anscheinend erstrebenswerte - Gesellschaftsform.
Faschismus.
Ja, nachdem es die letzten Wochen etwas ruhiger geworden ist, bin ich jetzt in voller Lebensgröße wieder da. Besser als je zuvor!
Nächster Halt: Weltherrschaft!
Muahahahahahahaha
Eine echt bombige Idee hatten die Jungs von Spreeblick: Ein Script zur automatischen Zensur bestimmter Wörter. Jetzt kann nicht einfach mal so jeder Terrorist hier Anleitungen zum Genozid verbreiten!
Ha!
Und wenn erst mal alle mitmachen, werden sich alle Probleme schnell erledigt haben!
Die einen schmeißen sie weg, die anderen schicken sie per Verteiler an die Presse (sprich: alle). Geheime, extrem wichtige Daten sind bei Vater Staat bzw. seinen (Un-?)Sicherheitsbehörden schon gut aufgehoben…
Aber per geheimer Online-Durchsuchung in meinen Rechner einsteigen wollen…
Page count - total: 78
Page count - content only: 68
Page count - bibliography: 2
Theoretical part: 30%
Time left: 13 days, 11 hours, 51 minutes, 01 seconds
Ist schon was tolles, wenn die moderne Technik die Stapel aus Papier auf dem Schreibtisch zumindest ein wenig schrumpfen lässt.
Doof allerdings, wenn der Arbeitgeber bzw. der IT-Einkauf entscheidet, dass Adobe-Lizenzen zu teuer sind und den Acrobat durch einen Freeware-PDF-Drucker ersetzt.
Ich kann zwar weiterhin PDFs erstellen und mit dem (kostenfreien) Reader von Adobe lesen, sie allerdings nicht mehr kommentieren. Und da man von externen “Partnern” zunehmend PDFs anstatt Word-Dokumenten bekommt (Noch immer nicht gut, aber immerhin… besser) und ggf. auch seine aus LaTeX kompilierte Diplomarbeit gerne mal mit Anmerkungen versehen würde, ist das dem Traum vom papierlosen Büro irgendwie nicht zuträglich.
Ach was solls, morgen wird an den IT-Richtlinien vorbei der Foxit-Reader installiert.
WLAN wird also kabelgebundene Netzwerke ablösen. Binnen zwei Jahren. Ja ne, is klar. Vielleicht bei der Burton Group im Besprechungsraum…
Okay, zur Verteidigung der Hochbezahlten “Spezialisten” sei gesagt, dass das nicht die einzige Aussage des vermutlich teuer bezahlten Berichts ist.
Immerhin tauchen darin auch Geistesblitze wie dieser auf:
“Man kann die Unterschiede zwischen 802.11n und Ethernet hinsichtlich auf Leistung, Sicherheit, Kosten und Administrationsaufwand analysieren”, sagte DeBeasi, “der entscheidende Vorteil von 802.11n gegenüber Ethernet liegt aber eindeutig in der umfassenden Mobilität.”
Dieser Scharfsinn! Dieser Forschergeist! Wahnsinn.
Wieso hören “die Entscheider” eigentlich nur auf solche Schnarchnasen?
Womit beschäftigt man sich, wenn man keine Lust mehr hat, Inhalt zu produzieren, aber zugleich vom schlechten Gewissen geplagt wird?
Genau, man beschäftigt sich mit den formalen Problemen der Diplomarbeit
Und da Sebastian (DANKE! mal wieder…) solche Sachen ja immer Bröckchenweise weitergibt und auch so ne dämliche Arbeit zu schreiben hat, stell ichs halt mal Online.
LaTeX ist die MACHT!
Aber nicht so ganz perfekt. Vor allem wenns um Hurenkinder, Schusterjungen und Zeilenumbrüche geht, ist das Ergebnis manchmal ein bisschen… komisch. Vor allem, wenn man so wie ich tausend Erweiterungen benutzt. Und selbst wenn es auf 200 Seiten wie geleckt aussieht - die eine Seite, wo es mal nicht so ganz geklappt hat, bleibt dem Prüfer dann in Erinnerung.
Deshalb muss man evtl. selbst eingreifen und dem Algorithmus ein bisschen auf die Sprünge helfen, und zwar mit \clubpenalty und
\widowpenalty.
Damit kann man die beiden Werte (Default: 150) anpassen, um den typesetter ein wenig restriktiver umbrechen zu lassen. Sieht im Quelldokument dann in etwa so aus:
\clubpenalty=500
\widowpenalty=750
Works like a charm!
Ach ja: vorsichtiges hochtasten bringt nichts. Man muss schon etwas kräftiger am Schräubchen drehen, um einen merklichen Effekt zu haben… Größenordnung 500-1000 scheint ganz gut zu funktionieren
PS: Das algorithmic-Package ist ja mal RICHTIG cool…
Martin Schmitt vom #!/bin/blog hört auf. An sich jetzt nichts besonderes, bei Technorati finden sich tausende verwaister Blogs. Wenn sein Abschiedstext nicht so verdammt wahr wäre.
Etwas läuft verdammt schief. Klar kann man was von “Schönwetterbloggern” schreiben und sich über fehlendes politisches Engangement beschweren. Aber wenn ich nicht mal meine privaten Gedanken und Ideen vor staatlichem Zugriff schützen darf, wenn ich ständig damit rechnen muss, wegen eines falschen Wortes mein Leben zerstört zu bekommen, kann ich ihn gut verstehen.
Wir haben einfach zu viel zu verlieren. Und das verlieren geht mittlerweile viel zu schnell.