Interessenskonflikte
Wo fang ich am besten an?
Also, es geht um meinen Brötchengeber (Fraport, wers noch nicht weiß). Und die Bild-”Zeitung”.
Ich mag meinen Arbeitgeber. Die Arbeit macht mir Spaß, der Arbeitsplatz ist sicher, interessant und ansonsten auch nicht schlecht. Es ist natürlich nicht alles super-duper-Regenbögen-und-Gänseblümchenhaft, aber es könnte auch bedeutend schlimmer sein. BEDEUTEND schlimmer.
Die “Bild” mag meinen Arbeitgeber auch. Keine Ahnung, wieso. Ein Umstand, an dem ich bis jetzt ganz gut vorbei gekommen bin, ist immerhin der einzige Berührungspunkt zwischen mir und diesem… ähm ja… Ding.
Na jedenfalls enthielt das Blatt heute eine ganzseitige Anzeige Stellenausschreibung Artikel Sonderveröffentlichung über die FraSec (ich liebe Neusprech-Firmennamen! Wirklich!), die “neue” – sprich umbenannte – Sicherheitstochter meines oben erwähnten Brötchengebers.
Ein Umstand, auf den ich übrigens aufmerksam wurde, weil es das bedruckte Papier in der Kantine kostenlos gab (Hurra!).
Ich musste beim ersten mal schon stutzen.
Nicht, dass das ein Grund wäre, über irgendeinen der Beteiligten anders zu denken (außer vielleicht über den armen Tropf, der mit “Der Sausewind” betitelt ist… mein Beileid!).
Bleibt eigentlich nur die Feststellung, dass Bild-”Werbung” auch dann nicht gut ist, wenn sie für eine “gute” Firma wirbt.
Und dass so etwas durchaus auch auf unglaublich vielen Ebenen nach hinten losgehen kann.

